Rechte Winkel und scharfe Kanten: NASA findet perfekten „Eisberg-Quader“ in der Antarktis

Epoch Times23. Oktober 2018 Aktualisiert: 24. Oktober 2018 12:48
Ein rechtwinkliger Eisberg mit idealen geometrischen Formen? Was nach dem perfekten "Eis-Würfel" klingt, hat die NASA in Antarktis tatsächlich gefunden und sogleich stellt sich die Frage: Ist eine solche Form in der Natur überhaupt möglich?

„Vom gestrigen #IceBridge-Flug: Auf der rechten Seite ist ein tafelförmiger Eisberg zu sehen, der zwischen dem Meereis direkt vor dem Larsen C-Schelfeis treibt. Die scharfen Winkel und die flache Oberfläche des Eisbergs deuten darauf hin, dass er wahrscheinlich erst kürzlich vom Schelfeis brach“, schrieb die NASA auf Twitter.

Wissenschaftler der NASA (National Aeronautics and Space Administration) haben diesen ungewöhnlichen Eisberg aus der Luft entdeckt. Der „perfekte „Eisberg treibt vor dem Larsen C-Schelfeis im westlichen Wedellmeer.

Der Tafeleisberg zog mit seiner Form viel Aufmerksamkeit auf sich und unzählige wilde Theorien über seine Entstehung tauchten auf. Die Frage, ob und wie diese perfekte geometrische Form natürlich entstanden sein soll, ist berechtigt, doch auch dafür hat die NASA eine Antwort.

Kann ein so perfekt geometrischer Eisberg natürlichen Ursprungs sein?

NASA-Eisexpertin Kelly Brunt sagte im Interview mit Newsweek: „Wir kennen zwei Arten von Eisbergen. Wir haben den Typ Eisberg, der die Titanic versenkt hat und den sich jeder im Kopf vorstellen kann. Von oben sehen sie aus wie Prismen oder Dreiecke und man weiß, dass sie einen verrückte, zerklüftete Oberfläche haben. Und dann gibt es noch das, was man ‚Tafeleisberge‘ nennt.“

Letzteres, sagte sie, spalte sich an den Kanten eines Eisschelfs ab, so wie ein Fingernagel, der zu lang werde und dann abbricht. Deshalb haben sie scharfe Kanten. Jedoch bestätigte Brunt, dass dieser Eisberg ein „bisschen ungewöhnlich“ war.

Der etwa 1,6 Kilometer breite Eisberg besitzt ungewöhnlich scharfe, rechtwinklige Ecken und sehr gerade Kanten. Außerdem habe der Eisberg, wie für Tafeleisberge üblich, eine glatte und ebene Oberfläche, so Blunt weiter. Dies sei darauf zurückzuführen, dass der Eisberg erst vor Kurzem vom Larsen-Schelfeis kalbte und noch keine Zeit hatte zu erodieren. (ts)

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