Jason Miller (in der Mitte) bei der Podiumsdiskussion "Trump vs. the Media" während der Politicon im Pasadena Convention Center am 29. Juli 2017 in Pasadena, Kalifornien.Foto: Joshua Blanchard/Getty Images for Politicon

Republikanischer Fraktionschef McCarthy: „Trump hat die Fähigkeit, die Partei zu führen“

Von 22. Januar 2021 Aktualisiert: 23. Januar 2021 20:47
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat am 20. Januar das Weiße Haus mit folgenden Worten verlassen: „Wir werden in irgendeiner Form wiederkommen“. Seine Pläne sind allerdings noch unklar. Sein Top-Berater Miller verrät in einem Interview, dass Trump „eine Reihe von Zielen“ habe – der Fraktionsvorsitzende der Republikaner ist davon überzeugt, dass Trump die Partei anführen könnte.

Donald Trump hat die Fähigkeit, die Republikanische Partei auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt zu führen, sagte der Fraktionsvorsitzende der Republikaner, Kevin McCarthy, am Donnerstag (21. Januar) in einer Fox-Sendung.

„Ich denke, Präsident Trump hat weiterhin die Fähigkeit, diese Partei zu führen und zu vereinen. Ja, Präsident Trump hat die Fähigkeit, diese Partei zu führen“, antwortete McCarthy auf die Frage, ob Trump der Anführer der Republikaner sei.

McCarthy sagte, dass Trump „es geschafft hat, uns in die richtige Richtung zu bewegen und Amerika weiter aufzubauen“. 

Jeder ehemalige Präsident ist für eine gewisse Zeit in seiner Partei aktiv geblieben, fügte er hinzu.

„Dieser Präsident erzielte eine Menge großer innerparteilichen Erfolge, er brachte Leute in die Partei, die vorher nicht involviert waren, und er sollte sich weiterhin auf diese Weise engagieren“, so der Politiker weiter.

„Ich habe vorhin eine Frage gestellt bekommen, worauf sich die Republikanische Partei konzentrieren sollte oder wer der Anführer innerhalb der Partei sein sollte? Und die eine Sache, die wir in den letzten vier Jahren gelernt haben, die Präsident Trump nach vorne gebracht hat, war, dass er auf Stimmen gehört hat, die sonst niemand gehört hat. Und zwar auf beiden Seiten der Partei. Das sind Stimmen, die wir weiterhin hören sollten“, betonte der Republikaner.

Trumps Pläne nach seinem Ausscheiden aus dem Amt bleiben allerdings unklar. 

Top-Trump-Berater Miller: „Wahnsinn der Demokraten stoppen“

Sein Top-Berater und ehemaliger Pressesprecher Jason Miller hat in einem Interview am Donnerstag mit „Just the News“ gesagt, dass Trump einige Ziele für die kommenden Jahre habe.

Miller flog zusammen mit dem ehemaligen Präsidenten am Mittwoch an Bord der Air Force One von Washington, DC nach Florida.

„Just the News“ fragte, ob Trumps zukünftige Pläne den Aufbau eines Social-Media- oder Kabelnetzwerks beinhalten und ob er gesetzliche Maßnahmen ergreifen werde oder wie er angesichts der jüngsten Geschehnisse möglicherweise wieder eine Wahl gewinnen könnte.

„Trump hat eine Reihe von Zielen in den nächsten Jahren … das Repräsentantenhaus und den Senat für die Republikaner im Jahr 2022 zurückzugewinnen, um sicherzustellen, dass wir den Wahnsinn der Demokraten stoppen können“, sagte Miller.

Er sagte auch, dass Trump „als Vorreiter der Nation bei der Integrität von Stimmzetteln und Wählern hervortreten wird“.

Miller: Nancy und Chuck werden weiter betrügen

Eine Verbesserung der Wahlintegrität erwartet Miller nicht, vor allem, weil die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi und Senatsmehrheitsführer Chuck Schumer die Kontrolle haben.

„Chuck und Nancy werden ihr Bestes tun, um [die Wahlen] weiter zu manipulieren, jeden Bereich, den sie können“, sagte Miller im Interview.

Beim Großteil der Debatte über die Wahl 2020 ging es darum, wie viele Befugnisse die staatlichen Parlamente haben und wie viele Bereiche sie bei den Wahlen regeln können.

Er erwartet, dass Trump eng mit den staatlichen Parlamenten zusammenarbeitet, um die Integrität von Stimmzetteln und Wahlen zu prüfen. Trump wird nicht sofort, sondern erst nach einer Übergangsphase damit beginnen.

„Es ist wichtig, wir müssen das tun“, sagte er abschließend.

Miller veröffentlichte auf Twitter ein Foto vom Weißen Haus mit der Bildunterschrift „Bis 2025“. Dies hat einige Leute zu Spekulationen veranlasst, dass Trump im Jahr 2025 wieder als Präsident kandidieren würde.

Trump hat in seinen letzten Reden einige Aussagen gemacht, die darauf schließen lassen, dass er weiterhin in der Politik aktiv sein wird. „Wir lieben euch. Wir werden in irgendeiner Form wiederkommen“, sagte er am 20. Januar.

„Nun, da ich mich darauf vorbereite, am Mittwochmittag die Macht an eine neue Regierung zu übergeben, möchte ich, dass Sie wissen, dass die Bewegung, die wir begonnen haben, erst am Anfang steht. Etwas Vergleichbares hat es noch nie gegeben“, sagte er in seiner Abschiedsrede am 19. Januar.


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