China-EU Treffen am 25. Juni 2018.Foto: Screenshot/Youtube/CGTN en Español

EU-Globalisten und Chinas Kommunisten arbeiten Hand in Hand beim Ausbau der Neuen Weltordnung

Epoch Times1. Juli 2018 Aktualisiert: 1. Juli 2018 18:56
Ein Treffen am 25. Juni zwischen dem Vizepräsidenten der EU-Kommission und den chinesischen Vizepremier Liu He zeigt, dass die globalistisch-internationalistisch agierende Elite weiter an ihrer Agenda zur "Neuen Weltordnung" arbeitet. Dazu will sie zielgerichtet die freiheitsliebenden, marktbasierten Republiken der westlichen Welt mit den unfreien, totalitären Nationen des ehemaligen kommunistischen Blocks verschmelzen.

Am 25. Juni trafen sich hochrangige Vertreter der Europäischen Union und der VR China, um ihre internationalen Handelsbeziehungen auszuweiten und vor der „America First“-Agenda von Trump zu schützen.

Jyrki Katainen Vizepräsident der Europäischen Kommission, sagte in einem Interview, das am Montagmorgen auf CNBC ausgestrahlt wurde:

Ich glaube, wir machen wirklich Fortschritte … Sowohl China als auch die EU glauben an Multilateralismus und eine auf Regeln basierende Weltordnung.“

Christian Gomez analysierte in „The New American“ das Treffen wie folgt.

Der Wolf im Schafspelz – Regelbasierte Weltordnung

Doch was versteht Katainens unter „regelbasierter Weltordnung“? Ist es nicht nur eine Umschreibung für das, was die Globalisten üblicherweise „neue Weltordnung“ nennen?

Katainen ist tief in der Gemeinde der Globalisten eingebunden. Neben seiner Tätigkeit als Vizepräsident der EU-Kommission war Katainen zuvor Finanzminister und ist auch ehemaliger Premierminister Finnlands. Er nahm an den Bilderberg-Treffen 2007 und 2009 teil.

Katainen ist auch Mitglied der finnischen National Coalition Party, die die gleiche internationale Zugehörigkeit hat, wie die Republikanische Partei der Vereinigten Staaten und zwar in der Internationalen Demokratischen Union.

Als hartnäckiger Verfechter von „Freihandelsabkommen“ und der Stärkung großer globaler Regierungs- und Regulationssysteme wie der EU und der Vereinten Nationen, ähnelt Katainens Politik denen von Republikanern wie Henry Kissinger, John Kasich, Richard Nixon und der Bush-Familie, alle samt Vertreter der „neuen Weltordnung“.

Chinas Investitionen willkommen bei internationalistisch ausgerichteten Politikern

Und wie viele etablierte und marxistisch ausgerichtete Republikaner sich über Investionen aus China in den Vereinigten Staaten freuen, so freuen sich auch Finnland und die Katainen über Investitionen aus dem kommunistischen China in die EU.

„Ich war sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie der gastgebende Vizepremier Liu He das Treffen organisiert hat. Das wichtigste Ergebnis ist, dass wir in ein paar Wochen beschlossen haben, dass die EU und China Marktzugangsangebote für Investitionsabkommen austauschen werden“, sagte Katainen gegenüber CNBC und fügte hinzu, dass dies „der erste große Schritt nach vorn“ sei.

„Wir haben uns aus offensichtlichen Gründen auf ein multilaterales Handelssystem (sprich neues Weltordnungssystem) konzentriert und sind übereingekommen, die WTO (Welthandelsorganisation) zu reformieren“, sagte Katainen. Diese Worte sollten mehr als hellhörig machen. Denn für globalistisch-internationalistisch agierende Vertragspartner heißt reformieren, optimieren und optimieren bedeutet nichts anderes als noch mehr zu steuern und zu kontrollieren.

Konkret bedeutet dies, dass  sich die chinesischen Kommunisten genau wie Katainen für eine multilaterale Weltordnung einsetzen, in der sowohl die EU als auch das kommunistische China führend sind, die Regeln festlegen und ihre Weltordnung überwachen.

Dazu sollte man wissen, das Liu He nicht nur Vizepremier Chinas, sondern auch Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas ist, das die Machtzentrale der VR China darstellt.

Ziel der Globalisierung – Errichtung eines kommunistischen Wirtschaftssytems

Ziel der globalistisch-marxistisch agierenden Elite und ihrer „neuen Weltordnung“ ist die Errichtung eines  kommunistischen Wirtschaftssystems durch Gleichschaltung der Märkte durch die Auflösung souveräner regionaler und nationaler Märkte in Verbindung mit der Etablierung einer zentralen absoluten Kontrolle und Steuerung in Form von internationalen Institutionen à la UN, EU, EZB, BIZ usw.

Teil der Agenda dieser Elite ist es zudem, die freiheitsliebenden, marktbasierten Republiken der westlichen Welt mit den unfreien, totalitären Nationen des ehemaligen kommunistischen Blocks verschmelzen zu lassen, ein Szenario, vor dem wache Geister schon lange warnen. Die UN und EU sind dabei Hilfswerkzeuge, die eine echte nationale Souveränität für jedes Mitgliedsland schon im Grundsatz durch ihre Beschaffenheit ausschließen.

Trumps „America First“-Strategie führt hingegen Amerika zurück zu mehr nationaler Unabhängigkeit – aus dessen Stärke und dem gleichzeitigen Willen zu ehrlichen partnerschaftlichen Beziehungen gesunde bilaterale Verbindungen erwachsen sollen, die individuell an die Bedürfnisse beider Länder angepasst sind und somit beiden Ländern zugute kommt. Diese Rückbesinnung ist Trumps Erfolgsrezept und macht ihn zum Gegner der Globalisten.

(er)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion