Ein Loch in der Berliner Mauer, die zwischen 1961 und 1989 Ost- und Westberlin trennte.Foto: iStock

Gauland will „friedliche Revolution“ gegen alle, die das „System Merkel“ stützen

Epoch Times4. September 2018 Aktualisiert: 4. September 2018 17:48
Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat sich für eine "friedliche Revolution" gegen das "politische System" ausgesprochen.

Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat sich für eine „friedliche Revolution“ gegen das „politische System“ ausgesprochen. „Das ist aber kein Umsturz der grundgesetzlich garantierten Ordnung“, sagte Gauland der „Frankfurt Allgemeinen Zeitung“.

Es gehe bei der von ihm angestrebten „Revolution“ um alle Personen, die das „System Merkel“ stützten. „Das sind auch Leute aus anderen Parteien und leider auch aus den Medien. Die möchte ich aus der Verantwortung vertreiben.“

Die Entscheidung der Verfassungsschutzbehörden, die AfD-Parteijugend in Niedersachsen und Bremen wegen extremistischer Umtriebe zu beobachten, bezeichnete Gauland als parteipolitisch motiviert.

Er kritisierte die Ankündigung seiner Parteijugend, die beobachteten Landesverbände aufzulösen. „Ich habe es immer für falsch gehalten, Teile der Partei auszugrenzen. Das tue ich auch in diesem Fall.“

Die AfD werde die Beobachtungsgründe prüfen und juristisch anfechten. Er habe vor einer Beobachtung der Gesamtpartei „überhaupt keine Angst“, sagte Gauland, jede Beobachtung werde der AfD nur noch mehr Stimmen bringen. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion