Pro-Diesel-Demo in München: „Jetzt passiert langsam was!“

Epoch Times3. Februar 2019 Aktualisiert: 4. Februar 2019 0:05
"Aufgrund von Grenzwerten die so fragwürdig und falsch sind und erst jetzt hinterfragt werden, wo aber das Kind schon fast in den Brunnen gefallen ist. Und dementsprechend: Jetzt müssen wir handeln, jetzt muss es schnell gehen.", so der Demo-Organisator.

Rund einhundert Menschen hatten sich am frühen Samstagnachmittag an einer Luftmess-Station in München versammelt, um gegen Diesel-Fahrverbote zu demonstrieren. Die Stickoxid-Belastung hat einem Medienbericht zufolge 2018 in mindestens 23 deutschen Städten – darunter München, Köln und Hamburg – oberhalb des EU-Grenzwerts gelegen.

Die zweithöchste Belastung soll es unter Berufung auf eine Übersicht des Umweltbundesamts in München gegeben haben.

Bayern ist schon seit einem Urteil vom Februar 2017 gerichtlich dazu verpflichtet, in der Landeshauptstadt ein Fahrverbot für einzelne Straßenzüge einzuführen. Doch die Regierung setzt das Urteil nicht um, auch auf die Verhängung von Zwangsgeldern hin nicht.

„In dem ein oder anderen Politikerkopf setzt sich das langsam durch“, erklärte Demo-Organisator Michael Haberland gegenüber Reuters TV.

„Jetzt passiert langsam was. Es kommt Bewegung in die Sache, das ist gut.“ Haberland ist Präsident der Organisation „Mobil in Deutschland e.V.“. Laut dem Automobilclub handelt es sich um die erste offizielle Demonstration gegen Fahrverbote in der bayerischen Landeshauptstadt.

Haberland glaubt, die drohenden Fahrverbote fußen auf willkürlich festgelegten und wissenschaftlich stark umstrittenen Grenzwerten, sowie auf falsch aufgestellten Luftmessstationen, die oft viel zu dicht an der Straße, Kreuzung oder Ampel platziert würden. In München wären von den Messergebnissen der Luftmessstation an der Sonnenstraße rund 250.000 Dieselbesitzer betroffen, so Haberland. (reuters)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion