Kanzlerin Merkel will Organisiation für Migration unterstützen – diese kontrolliert Umsetzung des UN-Migrationspaktes

Epoch Times11. Oktober 2018 Aktualisiert: 2. November 2018 11:30
Bundeskanzlerin Merkel: Wie kann "Deutschland weiter die Internationale Organisation für Migration unterstützen"? Die Umsetzung des UN-MIgrationspaktes soll von der IOM verwaltet werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Internationalen Organisation für Migration der UNO (IOM) im Kampf gegen illegale Einwanderung bekräftigt. Eine wichtige Aufgabe der IOM sei es, die „illegale Migration zu reduzieren und dafür geordnete, legale Migration zu schaffen“, sagte Merkel bei einem Treffen mit dem neuen IOM-Chef António Vitorino am Donnerstag in Berlin.

So solle das Leben von Flüchtlingen gesichert werden, und gleichzeitig sollten „Herkunfts- und Empfängerstaaten in eine Steuerungs- und Ordnungssituation versetzt“ werden.

Merkel wollte mit Vitorino darüber sprechen, wie „Deutschland weiter die Internationale Organisation für Migration unterstützen kann, welche Probleme wir sehen und wo wir noch besser werden können“.

Beide verwiesen auf die UN-Konferenz zum Thema Einwanderung im Dezember in Marrakesch, bei welcher der erste weltweite Migrationspakt offiziell angenommen werden soll. Die Umsetzung des Abkommens soll von der IOM verwaltet werden.

Vitorino hat sein Amt erst am 1. Oktober angetreten. Der ehemalige EU-Kommissar aus Portugal hatte sich im Juni in einer Abstimmung gegen den Kandidaten von US-Präsident Donald Trump durchgesetzt. Damit wurde zum ersten Mal seit 50 Jahren ein IOM-Chef gewählt, der nicht aus den USA kam.

Der IOM-Chef bekräftigte die „sehr gute Zusammenarbeit“ seiner Behörde mit Deutschland, sowie Berlins Führungsrolle in Europa. Auch deswegen habe ihn sein Antrittsbesuch nach Deutschland geführt.

„Migration ist so komplex, so breit gefächert, dass kein Land alleine die Herausforderungen angehen kann“, sagte Vitorino. Er teile die Prioritäten Merkels, irreguläre Einwanderung zu bekämpfen und stattdessen sichere Migration zu fördern. (afp)



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