Die deutschen Basketballer um Danilo Barthel feierten einen ungefährdeten Sieg.Foto: Swen Pförtner/dpa

Olympia-Traum lebt: DBB-Team schlägt Jordanien

Epoch Times5. September 2019 Aktualisiert: 5. September 2019 12:08
Dank einer Leistungssteigerung haben die deutschen Basketballer eine weitere WM-Blamage klar verhindert und mit dem ersten Sieg in China ihren Olympia-Traum am Leben gehalten.Nach dem peinlichen vorzeitigen Vorrunden-Scheitern bezwang das Team um…

Dank einer Leistungssteigerung haben die deutschen Basketballer eine weitere WM-Blamage klar verhindert und mit dem ersten Sieg in China ihren Olympia-Traum am Leben gehalten.

Nach dem peinlichen vorzeitigen Vorrunden-Scheitern bezwang das Team um Anführer Dennis Schröder am Donnerstag in Shenzhen zum Ende der ersten Gruppenphase den Außenseiter Jordanien mit 96:62 (48:36).

Mit 18 Punkten war Maximilian Kleber bester Werfer. Der NBA-Profi hatte bei der unnötigen Pleite gegen die Dominikanische Republik kein einziges Mal auf den Korb geworfen. Schröder zeigte sich nach seiner Kritik an sich selbst und den Teamkollegen mit zehn Zählern und elf Vorlagen ebenfalls verbessert.

In der Platzierungsrunde um die WM-Ränge 17 bis 32 geht es für die Auswahl des Deutschen Basketball Bunds (DBB) nun am Samstag und Montag in Shanghai gegen Senegal und Kanada. Durch zwei weitere Erfolge wäre der Sprung zu einem von vier Qualifikationsturnieren für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio perfekt, mit einer Niederlage müsste noch gerechnet und gezittert werden. Im kommenden Sommer werden die vier letzten Tickets für die Sommerspiele vergeben, die direkte Qualifikation hat das deutsche Team in China kläglich verspielt.

Rödl hatte vor der Partie trotzdem eine Job-Garantie erhalten und verzichtete für das Duell mit dem Weltranglisten-49. erneut auf eine Änderung in seiner Startformation um Schröder. Gegen Frankreich hatte das deutsche Team mit 0:14 zurückgelegen, auch bei der 68:70-Niederlage gegen die Dominikanische Republik ging der Start daneben. Doch nun klappte im Duell mit den international auf Topniveau überforderten Jordaniern sofort plötzlich alles, was bislang völlig schiefgelaufen war.

Schröder gab den Ball im Angriff deutlich früher weiter, so dass auch Spieler offensiv in Erscheinung traten, die zuvor im Turnier fast komplett abgetaucht waren. Bereits nach knapp zwei Minuten egalisierte Kleber mit sechs Punkten seine gesamte WM-Ausbeute. Nach seinem getroffenen Dreier zum 10:7 sprangen alle Ersatzspieler auf und standen jubelnd an der Bande. Schröder hatte am Mittwoch noch bemängelt, dass die Gegner bislang „mehr Energie“ gehabt und sich die Bank der Kontrahenten mehr füreinander gefreut hätten.

Bereits im Auftaktviertel verteilte der Aufbauspieler der Oklahoma City Thunder sechs Vorlagen, hielt sich mit eigenen Abschlüssen aber sichtbar zurück. In der kompletten ersten Hälfte warf Schröder nur viermal auf den Korb, traf jedes Mal und versenkte dabei zwei Dreier. Vier Sekunden vor der Halbzeitpause rannte er über das komplette Feld und sorgte mit der Schlusssirene per Korbleger zum 48:36 für die größte deutsche Führung.

Auch wenn die deutsche Verteidigung manchmal noch wackelte, kamen die Jordanier auch während der zweiten Hälfte nicht mehr näher heran. Kleber versenkte in der einseitigen Partie gleich mehrere Lob-Anspiele seiner Teamkollegen per krachendem Dunk. Die deutsche Auswahl erlaubte sich keine Schwächephase mehr – und schaffte einen souveränen Sieg. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion