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Tipps zur Vermeidung von CO2 im privaten Haushalt

Epoch Times25. März 2022 Aktualisiert: 25. März 2022 9:29

Das Verbot von Plastikstrohhalmen und Plastiktüten ist zwar nett gemeint, aber beispielsweise ein einziger Flug nach Asien erzeugt genauso viel CO2, wie das Verbrennen von etwa 400.000 Plastiktüten. Daher werden wir Ihnen hier auch nur die Maßnahmen vorstellen, mit denen Sie bei sich selbst wirkliche relevante Mengen an CO2 einsparen können.

Traurigerweise gibt es einen einzigen Punkt, der alle anderen Bereiche Ihrer CO2 Bilanz bei weitem in den Schatten stellt. Dies sind die Flüge, besonders Fernflüge.

Das A und O: Weniger Fernreisen

Wenn Sie also Ihren Urlaub öfter an näheren Reisezielen, wie Mallorca oder der Türkei machen, anstatt nach Australien, Asien oder Amerika zu fliegen, sparen Sie mehr CO2, als mit jedem anderen Posten. Oft sogar mehr, als mit allen anderen Maßnahmen zusammen.

Auch das Reduzieren von beispielsweise 2-3 Flug-Urlauben pro Jahr auf nur einen Flugurlaub pro Jahr, wird einen Riesenunterschied machen – vor allem, wenn es sich um Fernziele handelt.

Dazu ein Beispiel, das Ihnen die Augen öffnen wird: Eine durchschnittliche Privatperson stößt in Deutschland etwa 10 Tonnen CO2 aus. Ein Flug nach Asien stößt pro Fluggast etwa 5 Tonnen Kohlendioxid aus – in First- und Business-Class sogar noch mehr.

Wenn Sie also einmal einen Fernurlaub ausfallen lassen, hilft das extrem viel. Stattdessen können Sie es sich zu Hause bequem machen und einige Freispiele ohne Einzahlung bei Registrierung genießen – was ja auch entspannt, aber quasi kein Kohlendioxid produziert.

Eine weitere – und sehr empfehlenswerte – Möglichkeit, um Fernreisen CO2-neutral zu machen, sind Ausgleichszahlungen an sogenannte CO2-Kompensationsprojekte. Wenn Sie eine Flugreise antreten wollen, gehen Sie beispielsweise auf die Homepage des führenden (gemeinnützigen) Anbieters für CO2-Ausgleichszahlungen „Atmosfair“ und nutzen den dortigen Rechner, um die Ausgleichssumme für Ihr Flugziel zu erfahren.

Ausgleichszahlungen für Kreuzfahrten werden dort inzwischen nicht mehr angeboten, da die Kreuzfahrtbranche selbst technisch leicht umsetzbare Maßnahmen zur CO2-Reduzierung nicht nutzt. Die gesamte Kreuzfahrtbranche sperrt sich also gegenüber der CO2-Reduzierung. Es ist daher empfehlenswert, Kreuzfahrten prinzipiell zu unterlassen.

Effektive CO2-Maßnahmen im eigenen Haushalt

Doch auch für den ganz normalen Haushalt gibt es einige sehr effektive Maßnahmen, um das Kohlendioxid herunterzufahren.

Denn über Eines sollten wir uns im Klaren sein: Wir Deutschen erzeugen derzeit im Schnitt etwa 10 Tonnen CO2 pro Person. Um die Erderwärmung zu stoppen, müssten wir bis 2050 von 10 Tonnen pro Person auf 1 Tonnen pro Person kommen. Doch selbst, wenn man so gut wie alle derzeit empfohlenen Maßnahmen umsetzen würde, käme man aktuell trotzdem nur bis auf 5 Tonnen herunter.

Daran sieht man, wie schwierig das Ganze ist – und wie wichtig es ist, dass man zumindest die eigenen großen Posten in Angriff nimmt.

  • Warmwasser: Spar-Duschköpfe und Wasserhähne mit Perlatoren.
  • Heizung: Thermostat 1 Grad kühler einstellen. Zwischen Heizkörper und Außenwand eine Isolation einkleben. Evtl. automatische Thermostat-Ventile.
  • Strom: Kühlschrank auf 7°C einstellen. LED-Lampen. Steckdosenleisten mit Ausschalter sowie Zeitschaltuhren. Vor allem zur Vermeidung des Standby-Modus.
  • Energie: Auf der Autobahn maximal 130 km/h, Elektroauto, Kleinwagen. Auch sind Hybridautos: Eine echte Alternative. Wohnhaus bzw. Wohnung energetisch sanieren.


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