G20: Polizisten mussten am Boden ausruhen – Foto geht viral

Erschöpfte Polizisten, die während des G20-Einsatzes am blanken Boden schlafen – dieses Foto postete die Gewerkschaft GdP.

So komfortabel ruhen diejenigen, die nahezu in Dauerschleife dafür sorgen, dass unsere Sicherheit gewahrt wird, in ihren winzigen Ruhezeiten.“ Das schreibt auf Twitter Benjamin Jendro, der Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin. Auf dem Foto sieht man Beamte in voller Montur auf dem blanken Boden in einem Hausflur liegen, die Gesichter geschwärzt.

Ich bin sprachlos, erschüttert und wütend. Das Foto gehört auf Seite 1 in alle Medien“, schrieb daraufhin eine Twitter-Nutzerin. Nur eine der vielen Reaktionen auf das Foto. Mittlerweile wurde bekannt, dass 476 Polizisten beim G20-Einsatz verletzt wurden.

Ebenso gepostet wurde das Bild von Thomas Mohr, dem GdP-Vorsitzenden von Mannheim. Auf seinem Facebook wurde das Foto fast 160.000 mal geteilt und über 19.000 mal kommentiert.

Mohr schrieb:

Liebe Facebookgemeinde,
Dieses Foto wurde mir vom G20-Gipfel Einsatz aus Hamburg, von einem Kollegen zugesandt.
Es zeigt ein Bild von Polizisten, die seit über 48 Stunden eingesetzt sind. Das Foto soll Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürgern, zeigen, wie man bei uns mit der Polizei umgeht. Es ist skandalös, dass man diesen Polizisten, nach einem schweren Einsatz, der für sie lebensbedrohend war, nicht einmal einen vernünftigen Platz zum Regenerieren zur Verfügung stellte. Wie Obdachlose liegen sie in irgendeinem Vorraum herum.
Solche Bilder zeigt man ihnen nicht, weder die Medien noch die offiziellen Stellen.
Darum mache ich dies hier und komme dem Wunsch des Kollegen nach, dieses Foto auf meiner FB Seite zu zeigen.

Meine Kolleginnen und Kollegen in Hamburg leisteten einen lebensgefährlichen Einsatz zum Schutz der Bürger. Sie haben das Maß der persönlichen Belastbarkeit weit überschritten.
Sie haben es einfach nicht verdient, dass man so mit ihnen umgeht!
Deshalb teilen Sie diesen Post mit dem Foto mit ihren Freunden und Bekannten. Meinen weit über 200 verletzten Kolleginnen und Kollegen wünsche ich eine baldige Genesung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Thomas Mohr“

Doch es gibt auch Positives zu berichten: Die Unterstützung der Bevölkerung für die Polizei war enorm und die Hamburger versorgten Polizisten aus Solidarität. (rf)

Hier  kleine Auswahl besonderer Reaktionen

Siehe auch:

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