Greenpeace nach Feuerwerk in französischem Akw vor Gericht

Wegen Eindringens in ein Atomkraftwerk muss sich Greenpeace in Frankreich vor Gericht verantworten. Es drohen hohe Haft- und Geldstrafen.

Wegen Eindringens in ein Atomkraftwerk muss sich die Umweltorganisation Greenpeace am Mittwoch in Frankreich vor Gericht verantworten.

Vor das Strafgericht im ostfranzösischen Thionville sind acht Aktivisten geladen sowie der Chef von Greenpeace Frankreich, Jean-François Julliard. Ihnen drohen wegen gemeinschaftlichen Handelns und Sachbeschädigung jeweils bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe von 75.000 Euro.

Die Umweltschützer waren am 12. Oktober auf das Gelände des Atomkraftwerks Cattenom südwestlich von Trier eingedrungen und hatten dort ein Feuerwerk gezündet.

Greenpeace wollte damit auf Sicherheitsmängel in dem pannenanfälligen Akw aufmerksam machen. Seit 2015 gilt in Frankreich ein verschärftes Gesetz zum Schutz national wichtiger Anlagen. (afp)

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