Russland setzt Luftangriffe gegen IS in Syrien fort – Slowakei steht auf Seite Russland

+++ Der Nato-Staat Slowakei hat sich auf die Seite Russlands gestellt. +++ USA lehnt gegenseitige Rettung von abgeschossenen Piloten ab +++ Hintergründe der Kämpfe und der ethischen Neuordnung des Nahen Ostens durch die USA

«Ob nun ein amerikanischer Angriff auf Ziele des Islamischen Staates oder ein russischer Angriff erfolgreich ist, in beiden Fällen gilt das gleiche», sagte der Sozialdemokrat im slowakischen Rundfunk, berichten die deutschen Wirtschaftsnachrichten.

Und weiter: "Nach Ansicht Ficos ist zur Lösung des Konflikts zudem eine Einbeziehung des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad nötig."
Damit stellt sich erstmals ein Nato-Land auf die Seite Russlands.
Russland setzt derweil seine Luftangriffe fort. Medwedew kommentiert im russischen Staatsfernsehen: "Erstens verteidigen wir unsere nationalen Interessen, und zweitens haben wir die Zustimmung der örtlichen Führung."
Ebenso weist Medwedew erneut darauf hin, dass Assad "der legitime Präsident ist, aber wir kämpfen dort nicht für einen bestimmten Politiker. Wer Syrien führt, soll das Volk entscheiden."
Russland sagte schon seit Beginn ihrer militärischen Aktion, dass sie Assad nicht um jeden Preis stützen wollen. Jedoch lehnen sie ab, ein gewähltes Staatsoberhaupt durch militärische Gewalt von außen zu stürzen.

Russland an USA: Piloten gemeinsam retten, wenn sie abgeschossen wurden?

Laut Aussage von Sputniknews hat Russland den USA den Vorschlag gemacht, ihre Piloten in Syrien gemeinsam zu retten, falls sie abgeschossen würden. Doch die USA haben abgelehnt:
„Die USA lehnen jegliche Kooperation ab und beschränken sich nur auf die Gewährleistung der Flugsicherheit in Syrien“, kommentierte Russlands Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Samstag.
Seit Beginn der Operation flog nach Angaben von Sputniknews: "die russische Luftwaffe rund 700 Raketen- und Bombenangriffe auf IS-Ziele in Syrien. Dabei wurden 456 Objekte der Terroristen zerstört."

Hintergründe: Die westlichen Staaten planen eine Neuordnung des Mittleren Ostens

Um den Mittleren Osten neu zu ordnen, wie es die USA fourcieren, ist es notwendig, die territoriale Einheit Syriens und des Irak zu zerstören. Genau das passiert derzeit. (Quelle: hier ) 
Auch andere Quellen im Netz vermuten, dass amerikanische Armeekreise eine ethnische Neuordnung fast aller Staaten des Nahen und Mittleren Ostens vorantreiben. Durch Ausflösung ganzer Staaten sollen neue Grenzen entstehen, was unter anderem die Türkei, Syrien, den Libanon, Saudi-Arabien, Irak, Iran und Pakistan betrifft. Die neuen Gebiete sollen nach Stammes- und Religionszugehörigkeit gebildet werden.
Die ethnische Neuordnung ist in US-Karten festgehalten, die im web kursieren und die der Historiker Dr. Pierre Hillard (Paris) 2006 in Frankreich veröffentlichte. german-foreign-policy.com veröffentlichte die US-Gedanken und die neuen Karten in Deutschland im exclusiv-Bereich. Jedoch ist es auf der Seite der Neuen Rheinischen Zeitung im Groben ebenfalls zu sehen. Weiteres interessantes Kartenmaterial gibt es auch bei arte.
Im folgenden Video von Karin Leukefeld, Nahost-Expertin "Türkei – Hinterland des IS-Terrors" sind die Zusammenhänge und insbesondere die Rolle der Türkei erklärt. (ks)