Tadschikistan will höchsten Staudamm der Welt eröffnen

Tadschikistan will im November das höchste Wasserkraftwerk der Welt in Betrieb nehmen. Der 335 Meter hohe Rogun-Damm soll nicht nur die Energieknappheit lindern, sondern auch das Ansehen von Präsident Rachmon fördern.

Die frühere Sowjetrepublik Tadschikistan will im November das höchste Wasserkraftwerk der Welt in Betrieb nehmen. Der 335 Meter hohe Rogun-Damm soll nicht nur die Energieknappheit in dem zentralasiatischen Land lindern, sondern auch das Ansehen von Präsident Emomali Rachmon fördern.

Die Eröffnung wurde laut Staatsmedien am Donnerstag auf den 16. November festgesetzt – dem Feiertag zu Ehren des Präsidenten, um den sich in Tadschikistan ein ausgeprägter Personenkult dreht.

Das Bauprojekt am Wachsch-Fluss hat ein Volumen von vier Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro), ausgeführt wird der Bau von der italienischen Firma Salini Impreglio.

Am 16. November soll die erste Turbine in Betrieb gehen. Laut Baufirma kann es aber noch ein Jahrzehnt dauern, bis das Mega-Projekt seine volle Kapazität von 3600 Megawatt entfalten kann.

In Tadschikistan gibt es bereits Forderungen, den Rekorddamm nach Präsident Rachmon zu benennen. Der frühere Kolchos-Direktor regiert das Land seit rund einem Vierteljahrhundert mit harter Hand. (afp)

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