Trump steht nochmals zur Wahl: Wahlmänner erhalten Morddrohungen – „Freie Rechtsberatung“ für Abtrünnige

Am Montag werden die Wahlmänner in den USA abstimmen. Falls 37 seiner Wahlmänner gegen Donald Trump stimmen würden, könnte er nicht US-Präsident werden. Genau das versuchen jetzt enttäuschte Demokraten mit allen unschönen Mitteln zu erreichen.

Es ist erstaunlich, wie schlecht sich manche Demokraten in den USA damit abfinden können, dass Hillary Clinton die Wahl verloren hat.

Im ganzen Land werden republikanische Wahlmänner mit Emails, Telefonanrufen, Briefen und sogar Morddrohungen bombardiert, in der Hoffnung, Trumps Wahl am Montag doch noch verhindern zu können.

Wie DWN berichtet, geht Harvard-Professor Larry Lessig davon aus, dass bereits 20 republikanische Wahlmänner gegen Trump stimmen werden. Das sei aber nur der Eindruck, den er aus Gesprächen mit potentiellen Abweichlern gewonnen hätte.

Eine Republikanerin aus Tennessee hat bestätigt, genau von diesem Professor einen Anruf bekommen zu haben, in dem er „freie Rechtsberatung“ all denen anbot, die ihre Wahl ändern wollen. Ein Angebot, dass, wie sie sagt, an Bestechung grenzt.

37 Wahlmänner müssten gegen Trump stimmen, um seine Wahl zu verhindern.

Dabei wird fleißig nachgeholfen, wie man dem Finanzblog „Zero Hedge“ entnehmen kann. Der Blog kommentiert: „Angesichts der Mainstream-Medien und Demokraten, welche die gefährliche Geschichte erzählen, dass Putin unsere Demokratie ursupiert, ist es natürlich kein Wunder, dass enttäuschte Hillary-Fans mit jedem dahinfließenden Tag aufdringlicher agieren.“

„Einer drohte, mir eine Kugel in den Mund zu schießen“

Laut der New York Post soll ein republikanischer Wahlmann in Michigan sogar Morddrohungen erhalten haben, nachdem er seine Wahl nicht ändern wollte. „Einer drohte damit, eine Kugel in meinen Mund zu schießen“, sagte er laut der „Post“.

Täglich würden republikanische Wahlmänner von wütenden Demokraten auf diese Weise belästigt, so der Artikel. Ein Republikaner in Arizona sprach von geschätzten 50.000 E-Mails seit der Wahl.

Das Mobbing sei unbeschreiblich, würde aber nichts an ihrer Unterstützung für Trump ändern, sagt Sharon Geise Arizona. Sie erhielt ebenfalls rund 50.000 Emails seit der Wahl. Ihre Antwort darauf: Löschen.

Allein am vergangenen Mittwochmorgen fand die Wahlfrau 1500 E-Mails, die forderten, sie solle Trump nicht wählen.

Die Republikanerin Patricia Allen aus Tennessee wurde mit 2000 E-Mails, 120 Briefen und 5 Telefonanrufen belästigt. „So etwas gab es noch nie …“, sagt sie. „Wissen Sie, wie lange es dauert, all diese Emails zu löschen?“ Für sie grenzen die Drohungen an Bestechung: „Wenn das so weitergeht, dann wird der Tag kommen, wo ein Wahlmann an den Höchstbietenden verkauft wird“, so Allen laut „Zerohedge“.