China: Schweine- und Vogelgrippevirus könnten tödliches Hybridvirus bilden

Laut einer neuen Studie ist die Anzahl der mit Schweinegrippe infizierten Tiere Süd- und Südostchina stark gestiegen. Diese hohe Infektionsrate stellt auch ein Risiko für den Menschen dar. Die letzte …

Laut einer neuen Studie ist die Anzahl der mit Schweinegrippe infizierten Tiere Süd- und Südostchina stark gestiegen. Diese hohe Infektionsrate stellt auch ein Risiko für den Menschen dar.

Die letzte Woche im Science Journal veröffentlichte Studie zeigt auf, dass das Schweinegrippevirus H1N1 mit dem Vogelgrippevirus H5N1 Gene tauschen und einen Hybridvirus bilden könnte. Dieser würde sich unter Säugetieren über die Luft verbreiten.

Dieser Hybridvirus ist laut Experten ein tödliches Grippevirus, das zu Grippe-Pandemien führen und Millionen töten könnte.

Das Schweinevirus blieb zehn Jahre unentdeckt. Bis im Jahr 2009 die H1N1 Grippe-Pandemie in Mexiko ausbrach. Laut Wissenschaftlern könnten Studien über die Schweinegrippe helfen, solche Ausbrüche zu verhindern.

China hat einen großen Schweinebestand und produziert 50 Prozent des Schweinefleisches weltweit. Schweinebetriebe liegen in der Nähe zu Menschen und Vögeln, was das Risiko für neue Grippeausbrüche erhöht.

H7N9 ist bei Schweinen zurzeit nicht festgestellt worden. Aber das Virus wird auf genetische Veränderungen genau überwacht.

Ein internationales Team von Seuchenexperten führte die Studie durch. Sie analysierten die gesammelten Daten eines Schlachthofes in Hongkong im Zeitraum 1998 bis 2010.