1.000 Deutsche-Bank-Mitarbeiter sollen „freiwillig“ gehen

Die Deutsche Bank will bis zu 1.000 Stellen abbauen, die durch die Integration der Postbank überflüssig werden.

Die Deutsche Bank will laut eines Zeitungsberichts mit einem Freiwilligenprogramm bis zu 1.000 Stellen abbauen, die durch die Integration der Postbank in die Privatkundensparte des Instituts überflüssig werden.

Von dem Programm könnten bis zu 250 Stellen bei der Deutschen Bank und bis zu 750 Jobs bei der Postbank betroffen sein, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Finanzkreise. Die Bank hoffe, rund zwei Drittel der bis zu 1.000 Stellen über den Vorruhestand und ein Drittel über Abfindungen abzubauen, heißt es.

Mitarbeiter könnten sich bis Ende Oktober 2018 entscheiden. Bislang arbeiten für die Postbank und für die Privatkundensparte der Deutschen Bank rund 31 .000 Beschäftigte.

Die Deutsche Bank bestätigte auf Anfrage der Zeitung die Existenz eines „Freiwilligenprogramms“ für Postbank und Deutsche Bank, mit dem „eine begrenzte Zahl von Mitarbeitern“ die Möglichkeit bekomme, über Abfindungen oder Vorruhestandsregelungen die Bank zu verlassen.

Das Freiwilligenprogramm ist eine erste konkrete Folge der Postbank-Integration. Die Deutsche Bank will mit der Integration durch den Abbau von Doppelarbeiten und einer gemeinsamen Infrastruktur sowie der Zusammenlegung der beiden Bauspartöchter BHW und Deutsche Bauspar in den nächsten Jahren rund 900 Millionen Euro an Kosten einsparen.

„Das Freiwilligenprogramm soll helfen, die geplanten Kostensynergien zu heben“, sagte eine Sprecherin der Bank. Das Programm gilt für Mitarbeiter in den Zentralen und den Backoffice-Bereichen der Institute, in denen Verwaltungsarbeiten geleistet werden, sowie für die Deutsche Bauspar. (dts)