Brent-Öl steigt auf den höchsten Stand seit Mitte 2015

Die Ölpreise haben am Montag deutlich zugelegt. Die türkische Regierung drohte, wegen dem Kurdenreferendum keine Rohöllieferungen aus dem kurdischen Teil des Iraks durch die Türkei zu lassen. Davon habe vor allem der Brent-Preis profitiert, kommentierten Händler.
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Die Ölpreise sind deutlich gestiegen.Foto: Franziska Kraufmann/Symbolbild/dpa
Epoch Times25. September 2017

Die Ölpreise haben am Montag deutlich zugelegt. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg auf den höchsten Stand seit Juli 2015. Am Abend lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) bei 58,84 US-Dollar und damit mehr als 2 Dollar höher als am Vortag.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls deutlich auf 52,11 Dollar.

Die türkische Regierung hat damit gedroht, keine Rohöllieferungen aus dem kurdischen Teil des Iraks durch die Türkei zu lassen. Davon habe vor allem der Brent-Preis profitiert, kommentierten Händler.

Trotz scharfer internationaler Kritik haben die Kurden im Nordirak in einem historischen Referendum über ihre Unabhängigkeit abgestimmt. Die Türkei lehnt eine Unabhängigkeit ab, da sie eine Destabilisierung der Region befürchtet. In der Türkei leben viele Kurden.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank stützten auch jüngste Kommentare von Vertretern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) den Brent-Preis. Am Freitag hätten sie sich optimistisch mit Blick auf die weitere Entwicklung der Ölpreise gezeigt.

Seit ihrem Jahrestief von Mitte Juni haben sich die Rohölpreise deutlich erholt. Fachleute begründeten die Entwicklung unter anderem mit Erwartungen an eine stärkere Nachfrage nach Erdöl und Ölprodukten sowie dem schwächeren Dollar. (dpa)



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