Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gestikuliert bei einem Treffen führender Funktionäre der regierenden Arbeiterpartei.Foto: -/YNA/dpa/dpa

Kim Jong Un will Versorgungskrise in Nordkorea angehen

Epoch Times1. Januar 2022 Aktualisiert: 1. Januar 2022 8:04

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat bei seiner Neujahrserklärung die prekäre heimische Versorgungslage und die Corona-Pandemie in den Mittelpunkt gestellt.

Kim habe „die Erreichung eines epochalen Schritts bei der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit den täglichen Bedürfnissen des Volkes“ als „wichtige Aufgabe dargestellt“, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. „Notfallmaßnahmen“ zur Bekämpfung der Pandemie hätten zudem „oberste nationale Priorität“.

Nach Angaben der südkoreanischen Zentralbank verzeichnete der Norden im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie und der daraus resultierenden Grenzschließung den stärksten Wirtschaftsrückgang seit über zwei Jahrzehnten. International wuchs die Sorge über eine ernste Nahrungsmittelkrise in dem abgeschotteten Land.

Kim kündigte laut KCNA wegen dem „zunehmend instabilen militärischen Umfeld auf der koreanischen Halbinsel und der internationalen Lage“ zudem erneut eine „Stärkung der nationalen Verteidigungskapazitäten“ an. Seine Hauptkontrahenten USA und Südkorea erwähnte der Machthaber jedoch nicht. Pjöngjang unterliegt wegen seines Atom- und Raketenprogramms, das unter Kim rasche Fortschritte erzielt hat, zahlreichen internationalen Sanktionen. (afp/oz)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion