Kanzlerin Merkel zu Gast bei US-Präsident Joe Biden am 15. Juli 2021 in Washington, DC.Foto: Doug Mills-Pool/Getty Images

Merkel in den USA: Erst ein Treffen mit Kamala Harris, dann mit Präsident Biden

Epoch Times15. Juli 2021 Aktualisiert: 15. Juli 2021 22:04
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist bei ihrem Besuch in den USA von Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen worden. Biden würdigte im Oval Office Merkels Engagement für die "anhaltende Freundschaft" zwischen Deutschland und den USA.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist bei ihrem USA-Besuch von Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen worden. Biden würdigte am Donnerstag im Oval Office Merkels Engagement für die „anhaltende Freundschaft“ zwischen Deutschland und den USA. Merkel sei eine „großartige Freundin, eine persönliche Freundin und eine Freundin der USA“. Auf eine Journalistenfrage, wann er nach Deutschland reisen werde, antwortete Biden lächelnd: „Bald, hoffe ich.“

„Ich schätze diese Freundschaft sehr“, sagte Merkel über das Verhältnis zu den USA. „Ich weiß, was Amerika für die Geschichte eines freien und demokratischen Deutschlands getan hat.“

Bei den Gesprächen am Donnerstag zwischen Merkel und Biden standen am Donnerstag allerdings ebenfalls umstrittene Themen auf der Agenda, etwa der Streit um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 und der Umgang mit China.

Merkel ist die erste europäische Regierungschefin, die von dem seit Januar amtierenden Staatschef im Weißen Haus empfangen wird. Für den Donnerstag (22.15 Uhr MESZ) war eine Pressekonferenz von Biden und Merkel geplant.

Sie war am Mittwochabend zu ihrem vermutlich letzten USA-Besuch als Kanzlerin in Washington eingetroffen. Am Donnerstagvormittag nahm sie die Ehrendoktorwürde der renommierten Johns-Hopkins-Universität entgegen. Am Abend wird Biden außerdem gemeinsam mit First Lady Jill ein offizielles Abendessen für Merkel und ihren Ehemann Joachim Sauer geben.

Treffen mit Kamala Harris

Zuvor traf sich Kanzlerin Merkel mit US-Vizepräsidentin Kamala Harris am Donnerstag in der Residenz der Vizepräsidentin in der Hauptstadt Washington, dem United States Naval Observatory, zu einem Arbeitsfrühstück.

Harris verwies in kurzen Bemerkungen auf die „gemeinsamen Werte“ zwischen beiden Ländern und würdigte Merkels „außergewöhnliche“ politische Karriere.

Merkel sagte, sie freue sich, die erste Vizepräsidentin in der US-Geschichte zu treffen und sagte, die USA und Deutschland würden dafür arbeiten, die „demokratischen Werte zu stärken“.

Merkel war am Mittwochabend zu ihrem vermutlich letzten USA-Besuch als Kanzlerin in Washington eingetroffen.

Sie wird im Verlauf des Donnerstag von Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen. Themen der Gespräche dürften unter anderem der Streit um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 und der Umgang mit China sein. Merkel ist die erste europäische Regierungschefin, die von dem seit Januar amtierenden Präsidenten im Weißen Haus empfangen wird. (afp)



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