Rassismus gegen Afrikaner: Nigeria evakuiert 268 Landsleute aus China

Von 2. Juni 2020 Aktualisiert: 2. Juni 2020 16:03
Nigeria holt seine Bürger aus China zurück - wegen Rassismus, möglichen Misshandlungen und Angriffen auf offener Straße.

268 Nigerianer wurden am Samstag (30. Mai) aus China evakuiert. Ihr Flugzeug landete auf dem internationalen Flughafen Nnamdi Azikiwe. Dies bestätigte die Vorsitzende in der nigerianischen Diaspora-Kommission (NIDCOM), Abike Dabiri-Erewa. Die Nigerianer wurden durch die Fluggesellschaft Air Peace ins Land geholt.

Dabiri-Erewa schrieb in einem Twitter-Update, dass die Rückkehrer eine obligatorische 14-tägige Quarantäne durchlaufen würden.

Mit dem jüngsten Neuzugang steigt die Zahl der Nigerianer, die seit der weltweiten Abriegelung durch die Corona-Pandemie bisher in ihre Heimat evakuiert wurden, auf 1.257, wie das nigerianische Nachrichtenportal „The Nation“ berichtet. Mehr als 4.000 Nigerianer, die über verschiedene Länder verstreut sind, warten nach der globalen Abriegelung im März 2020 auf die Evakuierung.

Grund der Evakuierung aus China: Misshandlungen von Afrikanern

Im April berichteten wir bereits über mögliche Missbrauchsfälle gegenüber Afrikanern in der chinesischen Stadt Guangzhou. Augenzeugen zufolge wurden Nigerianer und andere Afrikaner von Orten wie Krankenhäusern oder Einkaufszentren ferngehalten. Andere berichten darüber, dass sie aus ihren Häusern oder Hotelzimmern vertrieben wurden. „The Nation“ sprach von Angriffen auf offener Straße auf Afrikaner.

Nigerias Schritt der Evakuierung ist eine Reaktion auf angebliche Fotos und Videos, die Rassismus gegen Nigerianer und andere Afrikaner in China zeigen.

Geoffrey Onyeama, Nigerias Außenminister, sagte im April, er habe den chinesischen Botschafter in Nigeria eingeladen und die Besorgnis der Regierung über die Vorwürfe der Misshandlung von Nigerianern in China zum Ausdruck gebracht und die chinesische Regierung zum Eingreifen aufgefordert.

Noch im selben Monat beschloss die nigerianische Unterkammer des Parlaments, die Legalität chinesischer Staatsbürger und ihrer in dem westafrikanischen Land ansässigen Unternehmen zu untersuchen, schrieb die türkische Nachrichtenagentur „Anadolu Agency“.

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