Ein Serverraum – einige Supercomputer helfen bei der Erforschung des neuartigen SARS-CoV-19, der die Wuhan-Lungenseuche hervorrufen kann.Foto: iStock

Supercomputer: 77 mögliche Wirkstoffe gegen SARS-CoV-19 in zwei Tagen gefunden

Von 16. März 2020 Aktualisiert: 16. März 2020 11:57
Weltweit stellen immer mehr Unternehmen ihre Supercomputer für die Wirkstoffsuche gegen SARS-CoV-2 zur Verfügung. Mit Hilfe des Supercomputers Summit von IBM wurden in nur zwei Tagen 8.000 Wirkstoffe getestet, wodurch man 77 mögliche Kandidaten zur Behandlung von Covid-19 fand.

Supercomputer weltweit haben eine neue Aufgabe: Die Forscher bei der Eindämmung der Pandemie von SARS-CoV-2 zu unterstützen. Sie sollen weitere Informationen über die Struktur des Virus generieren und einen passenden Wirkstoff finden.

Ein geeigneter Wirkstoff soll das Virus am Eindringen in die menschlichen Zellen hindern oder neutralisieren. 77 mögliche Kandidaten wurden bereits mithilfe des Supercomputer Summit gefunden und werden nun im Detail untersucht.

Der Supercomputer Summit von IBM zählt zu den schnellsten der Welt. Der Supercomputer arbeitet mit nahezu 200.000-facher Leistung im Vergleich zu einem Heimcomputer.

8.000 Wirkstoffe in Rekordzeit getestet

Forscher testeten mit dem Supercomputer Summit 8.000 Wirkstoffe gegen das neuartige Coronavirus, wobei sie 77 passende Kandidaten in einer Rekordzeit von zwei Tagen fanden. Diese Wirkstoffe verhinderten in der Computersimulation das Eindringen des Virus in die menschlichen Zellen. Damit könnten sie die Vermehrung des Virus und einen Ausbruch von Covid-19 verhindern. Weitere Tests mit den Kandidaten sind in Arbeit.

Summit gehört zu den schnellsten und leistungsfähigsten Rechnern weltweit. Er befindet sich im Oak Ridge National Laboratory in den USA und enthält 9216 IBM-Prozessoren und hunderttausende von Tesla V100-Beschleunigern.

Supercomputer für Atomwaffen sucht Antikörper

Ein anderer Supercomputer mit dem Namen Sierra dient der Suche nach Antikörpern gegen das Virus. Dieser Computer ist in der Lage, in einer Sekunde so viele Berechnungen durchzuführen wie ein Mensch in durchschnittlich 31 Millionen Jahren schaffen würde.

Sierra wird normalerweise vom US-Militär zur Forschung an Atomwaffen verwendet. Nun wurde er zur Virusforschung umfunktioniert.

Die Simulationen des Computers beschäftigen sich vor allem mit Antikörpern gegen die Spike-Proteine des Virus. Spike-Proteine ermöglichen Viren, in Zellen einzudringen und sich zu vermehren, wodurch sie eines der Hauptziele für die Wirkstoffforschung darstellen. SARS-CoV-2 hat eine sehr komplexe Anordnung der Spike-Proteine, die wie berichtet, HIV-Sequenzen beinhalten.

Unterstützung aus aller Welt

Weltweit stellen immer mehr Unternehmen ihre Supercomputer zur Erforschung von SARS-CoV-2 zur Verfügung, um der Pandemie entgegenzuwirken.

G42 ist ein Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dieses hat bereits im Februar ihren Supercomputer Artemis gratis für die Virusforschung bereitgestellt. Damit wollte das Unternehmen Solidarität mit den betroffenen Menschen zeigen und andere Unternehmen motivieren.

Peng Xiao, CEO von G42, sah darin eine offene Einladung an andere internationale Unternehmen, ihre Kräfte zu vereinen. Sie sollten seiner Meinung nach die medizinische Forschung unterstützen, um so die Suche nach einem Wirkstoff zu beschleunigen.

Es ist notwendig zusammenzuarbeiten, um die Epidemie zu stoppen – und wir müssen es schnell machen.“, sagte Peng Xiao im Februar.

Lenovo und Intel

Mittlerweile unterstützen auch andere internationale Unternehmen wie Lenovo und Intel die Forschung. Sie bauten gemeinsam einen Supercomputer für die Universität in Harvard und arbeiten mit dem Biotechnologie Unternehmen BGI aus Shenzhen, China, zusammen. Dort nutzt man die Supercomputer, um weitere Informationen über die Struktur des Virus zu sammeln.

Auch chinesische Unternehmen wie Alibaba, Huawei und Tencent stellen seit März China, dem Epizentrum der Pandemie, ihre Supercomputer zur Verfügung.

Seit Anfang März kommt nun auch Hilfe von europäischer Seite. Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation und Jugend, sagte kürzlich:

Ich bin stolz zu verkünden, dass nach dem Fortschritt in den letzten Jahren unsere Supercomputer bereit stehen, um die Forscher bei ihrer Arbeit auf der Suche nach Wirk- und Impfstoffen zu unterstützten.“

Zusätzlich werden weitere Fördergelder für die Forschung an Wirk- und Impfstoffen bereitgestellt, die unter anderem aus dem Projektfonds von „Horizont“ und „Prepare“ stammen, wie die EU-Kommissarin erklärte.

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Auf der Welt sind derzeit die Kriterien von Gut und Böse umgedreht. Das Schlechte wird als gut hingestellt, Gangsterlogik als „soziale Gerechtigkeit“ getarnt und wissenschaftlich begründet. Nicht nur die KP China verwendet Propaganda und Manipulationen aller Arten, um die Gedanken der Menschen in der Corona-Krise und im Umgang mit SARS-CoV-19 zu kontrollieren.

So wie ein Verbrecher versucht, alle Beweise für sein Fehlverhalten zu vernichten, werden alle erdenklichen Tricks angewendet. Das Ausmaß des Betrugs an der Menschheit ist kaum zu fassen.

Im Kapitel zwei des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ geht es um die 36 Strategeme (Strategien, Taktiken), die das Böse benutzt, um an der Macht zu bleiben. Dazu gehört, die Gedanken der Menschen zu verderben sowie die traditionelle Kultur zu untergraben. Es geht darum, den Zusammenbruch der Gesellschaft zu bewirken, soziale Umbrüche und Aufstände erzeugen. Zwei weitere große Taktiken sind Teilen + Herrschen sowie Tarnen + Täuschen. Entsprechend ihren Eigenschaften und Motivationen werden die Menschen verführt. Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion