Zwölf Menschen nach plötzlichem Absacken von Linienflugzeug im Krankenhaus

Eine Boeing 787 Dreamliner hatte auf dem Weg von Australien nach Neuseeland Probleme. Die Maschine sank über der Tasmansee abrupt ab. Nicht angeschnallte Passagiere kamen in Schwierigkeiten.
Titelbild
Rettungsdienst in Auckland, Neuseeland.Foto: iStock
Epoch Times11. März 2024

Nach einem plötzlichen Absacken ihrer Linienmaschine auf einem Flug von Australien nach Neuseeland sind zwölf Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Mindestens einer der Insassen wurde nach Angaben der Rettungskräfte bei dem Vorfall am Montag schwer verletzt, insgesamt mussten rund 50 Menschen medizinisch behandelt werden.

Flug LA800 der chilenischen Fluggesellschaft Latam war auf dem Weg von Sydney nach Auckland, als über der Tasmansee ein technisches Problem auftrat und sie abrupt absank.

Die Maschine habe sehr schnell an Höhe verloren, Menschen seien an die Kabinendecke geschleudert worden, berichteten Passagiere neuseeländischen Medien.

„Die Leute waren wirklich verängstigt“

„Menschen flogen durch die Luft, weil sie nicht angeschnallt waren“, sagte ein Passagier dem Sender RNZ. „Ein paar Leute wurden ziemlich schwer verletzt. Die Leute waren wirklich verängstigt“, sagte er mit zitternder Stimme.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft betonte, die Maschine vom Typ Boeing 787 Dreamliner habe trotz des nicht näher bezeichneten technischen Problems wie geplant am Flughafen von Auckland landen können. Die Airline bedaure „jegliche Unbequemlichkeiten, die diese Situation möglicherweise verursacht hat“.

Der US-Flugzeughersteller Boeing hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen, darunter zwei Abstürze mit zahlreichen Todesopfern. Im Januar war bei einer Boeing 737 MAX 9 der Fluggesellschaft Alaska Airlines kurz nach dem Start in den USA ein Teil der Kabinenwand herausgefallen. (afp)



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