Ein Mähdrescher erntet Wintergerste auf einem Feld im Landkreis Oder-Spree.Foto: Patrick Pleul/dpa

Es wird gekürzt: EU stellt Pläne für Verteilung von Agrar-Fördergeldern vor

Epoch Times1. Juni 2018 Aktualisiert: 1. Juni 2018 5:25
Die EU präsentiert am Freitag ihre detaillierten Vorschläge für die künftige Verteilung von Agrarfördergeldern in Europa.

Die EU-Kommission präsentiert heute ihre detaillierten Vorschläge für die künftige Verteilung von Agrarfördergeldern in Europa. Landwirtschaftskommissar Phil Hogan wird die Pläne für die Zeit nach 2020 in Brüssel der Öffentlichkeit vorlegen.

Die Vorschläge sind Teil der EU-Finanzplanung für das kommende Jahrzehnt. Anfang Mai hatte EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger bereits verkündet, dass die Agrarfördergelder künftig reduziert werden sollten. Darüber müssten sich jedoch die EU-Staaten noch einig werden, das Europaparlament muss ebenfalls zustimmen.

Die Direktzahlungen an Landwirte sollten demnach um vier Prozent, die Gelder für den gesamten Agrarbereich unterm Strich um fünf Prozent gekürzt werden, sagte Oettinger.

Die Agrarförderung ist derzeit der größte Posten im EU-Budget, etwa 58 Milliarden Euro fließen pro Jahr an die Bauern, der Großteil davon als Direktzahlungen. Hierzulande erhält jeder Agrarbetrieb im Schnitt etwa 280 Euro pro Hektar an Direktzuschüssen.

Die EU-Kommission hatte zuletzt bereits ins Gespräch gebracht, den EU-Staaten bei der Gestaltung ihrer jeweiligen Agrarpolitik und der Verteilung von EU-Fördergeldern mehr Flexibilität einzuräumen. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion