Freiburger Mord: Höchststrafe für Hussein K. – Rückblick auf Prozess – Richterin sieht keinen Bezug zur Flüchtlingspolitik

Donnerstag, 22. März, ab 9.30 Uhr: Das Urteil im Mord- und Vergewaltigungsprozess gegen Hussein Khavari ist gesprochen. 25 Prozesstage waren nötig, in einem Fall menschlicher Abgründe, Lügen und Gewalt.

Ein das Land erschütternder Prozess ist zu Ende. Mit ihm geriet ein ganzes Gebilde politischer Korrektheit und verdrückter Verschwiegenheit ins Wanken.

Am heutigen Donnerstagmorgen des 22. März 2018 wurde Hussein Khavari aus Afghanistan wegen Mordes an der 19-jährigen Medizinstudentin Maria Ladenburger nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt. Damit folgte das Gericht den zahlreichen Gutachten zur Altersfeststellung des Angeklagten.

Vor voll besetzten Zuschauerrängen und zahlreichen Vertretern der Presse verkündet die Vorsitzende Richterin Kathrin Schenk unter Anerkenntnis der besonderen Schwere der Schuld das Urteil: Lebenslange Haftstrafe und Sicherungsverwahrung unter Vorbehalt.

Richterin Schenk erklärte, dass Hussein K. „eine abnorme und krankhafte Tat“ begangen habe und er werde wahrscheinlich auch künftig schwere Straftaten begehen, da er nur auf seine eigenen Interessen, seinen Trieb achte und keinerlei Unrechtsbewusstsein habe, insbesondere nicht gegenüber Frauen. Grund genug für den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung, wie „Focus“ berichtet.

Im Urteil versuchte die Richterin den Fall von der Flüchtlingspolitik zu lösen, da die Tat, so Kathrin Schenk, nicht von einem Flüchtling begangen worden sei, auch nicht von einem Afghanen, sondern „von einem Menschen, von ihnen, Herrn K.“, der sich über das Tötungsverbot hinweggesetzt habe.

Im Verfahren sei es nur um die Aufklärung der Tat  gegangen, nicht um die Flüchtlingspolitik, so die Vorsitzende Richterin, die damit allerdings den juristischen Rahmen des Gerichts verließ.

Revision gegen Urteil

Nur kurze Zeit nach dem Urteil beauftragte Hussein K. seinen Verteidiger, Sebastian Glathe, in Revision zu gehen. Hussein K. soll erheblich Alkohol und Drogen zu sich genommen haben und deshalb vermindert schuldfähig gewesen sein.

Das Gericht wollte dieser Vorstellung nicht folgen und attestierte dem jungen Flüchtling in seinem Urteil volle Schuldfähigkeit.

16. Oktober 2016 – Ein Mord erschüttert Freiburg

Dem Schock vom 16. Oktober 2016 folgte ein schreckliches SchweigenWer war der Mörder? Hoffentlich kein Flüchtling, dachten wohl viele.

3. Dezember 2016 – Aufschrei und Schweigen

Die Nachricht von der Verhaftung des damals noch für minderjährig gehaltenen Afghanen Hussein Khavari am 3. Dezember 2016 schlug wie eine Bombe ein. Während ein kleiner Teil der Bevölkerung vor Empörung und Schmerz aufschrie, versuchte ein Großteil der Menschen plausible Erklärungen zu finden und den Einzelfall auszurufen. Selbst die „Tagesschau“ schaute weg von Freiburg und dem Mörder, wie schon zuvor, als der Mord geschah – irrelevant, so das Urteil.

5. September 2017 – Der Prozess beginnt

Beim Prozessstart zeigte sich die Spaltung der Gesellschaft

Im Verlauf des Prozesses trat viel Schreckliches zutage: die Abgründe des Angeklagten, Details zum Mord, das Versagen und die Leichtfertigkeit der Integrationsmaschinerie und die bestenfalls Blauäugigkeit ihrer Helfer.

Es war nicht Husseins erste schwere Straftat: Eine Vergewaltigung einer 12-Jährigen in Afghanistan, eine Vergewaltigung an einem Flüchtlingsjungen in Griechenland und ein versuchter Mord an einer Studentin auf Korfu. Das sind die Fälle, von denen man weiß.

Für den versuchten Mord an der 20-Jährigen wurde der junge Afghane zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt. Sowohl das Mädchen als auch die Familie der griechischen Studentin, die letztendlich ihr Studium abbrechen musste, wähnten den Täter sicher hinter Gittern.

Doch nach einer Amnestie durch die seit September 2015 neue griechische Regierung unter Alexis Tsipras und der „Synaspismos Rizospastikis Aristeras“ (Syriza), was soviel bedeutet wie „Koalition der Radikalen Linken“, wurde Khavari Ende Oktober 2015 freigelassen und reiste nach Deutschland ein, wo er sich nach Angaben deutscher Behörden am 12. November 2015 ohne Papiere als 16-Jähriger alleinreisender unbegleiteter Minderjähriger vorstellte. Man glaubte ihm.

Teilweise wurde die Öffentlichkeit vom Prozess ausgeschlossen, etwa bei Angaben zum Besuch einer Koranschule, zu den genauen Gründen für seine Ausreise und zur „Sexualbiografie“ ausgeschlossen wird.

Immer mehr zeigte sich die dunkle Psyche des Hussein K., der angeblich annahm, dass die 19-jährige Maria bereits tot war, als er sich an ihr verging.

Doch laut einem ärztlichen Gutachten wurde in Marias Atemwegen Schaum gefunden, eine für Ertrinken typische Erscheinung. Die Nachfrage des Gerichts, ob eine bewusstlose Person so flach atmen kann, dass ein medizinischer Laie dies übersieht, schloss der Mediziner in diesem Fall aus, da die späteren Befunde des Ertrinkens auf eine volle Atemtätigkeit hingedeutet hatten.

Damit deutete sich eher an, dass das Mädchen hätte überleben können, wenn es nicht mit dem Gesicht ins Wasser gelegt worden wäre. Wollte Hussein K. alle Eventualitäten eines Überlebens seines Opfers ausschließen? Der Verdacht liegt nahe. „Die Atembewegung war erkennbar“, so der Mediziner.

Am 21. März soll nach 25 Prozesstagen das Urteil fallen. „Fahre jetzt heim. War megaviel los an der Garderobe. Viel Spaß noch. Bis morgen.“ Das waren Marias letzte Worte am frühen 16. Oktober 2016 um 02:36.39 Uhr an ihre Freunde per WhatsApp.

Ein erschütternder Prozess geht dann zu Ende.

Mehr und mehr Menschen im Land wollen hinterfragen, auch Teile der Presse wagen sich Dinge anzusprechen, für die man noch vor einem Jahr der verbalen Steinigung ausgesetzt worden wäre.

Viele Bürger fangen an aufzuwachen, wie aus einem neblig-klebrigen Traum, eingelullt durch den allgegenwärtigen Singsang der Märchenerzähler einer neuen kommunistischen Weltordnung und ihrem surrealen Himmel auf Erden.

Und die anderen? Monoton werden die ewig gleichen Parolen mantraartig wiederholt, als wenn sie jeglichen verbliebenen gesunden Menschenverstand endgültig vertreiben wöllten. Vor den schrecklichen Folgen einer gefährlichen Einwanderungspolitik warnende Nachbarn werden immer noch zu Populisten, Rassisten gar Faschisten gestempelt, die es auszugrenzen und mundtot zu machen galt.

Siehe auch:

Mordfall Maria: „Timeline“ der Tatnacht entschlüsselt – Husseins iPhone geknackt – Mörder lauerte in der Nacht

 

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