In der fast leeren Innenstadt von Köln am Heumarkt zur Mittagszeit, wenn zu normalen Zeiten kostümierte Karnevalisten am 11. November um 11:11 Uhr ihre Feier und Parade starten. Die Karnevalsumzüge in den traditionsreichen Städten Köln, Düsseldorf und Mainz sind wegen der Pandemie abgesagt worden.Foto: Andreas Rentz/Getty Images

Karnevalsauftakt am 11.11. in Köln: Eher uniformierte Polizei statt bunt verkleidete Jecken

Epoch Times11. November 2020 Aktualisiert: 11. November 2020 20:59

Keine „Alaaf“-Rufe, keine Kostüme und erst recht kein Kölsch oder Schnaps – coronabedingt still hat die fünfte Jahreszeit am Mittwoch in Köln begonnen.

Statt bunt verkleideten Jecken zogen um 11:11 Uhr uniformierte Polizisten durch die Innenstadt. Wegen der Corona-Pandemie waren alle öffentlichen Feiern zum traditionellen Beginn der Karnevalssession am Elften im Elften verboten.

„Der Verzicht auf die Sessionseröffnung und damit einem geliebten Teil der Kölner Tradition trifft viele Menschen direkt ins Herz“, erklärte der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob noch am Dienstagabend. Dennoch appellierte er an die Jecken, am Mittwoch auf einen Besuch in der Domstadt zu verzichten.

Strenge Kontrollen

Bereits am Morgen kontrollierten mehrere Hundertschaften die Einhaltung der Coronaregeln und des im ganzen Stadtgebiet geltenden Alkoholverbots. Gleichzeitig war die Polizei im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen im Einsatz.

Die angemeldete Versammlung durfte nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Derzeit bedeutet das: Nicht mehr als 100 Teilnehmer und strikte Maskenpflicht.

Im Vorfeld hatten die parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Festkomiteepräsident Christoph Kuckelkorn eindringlich an die Kölner appelliert, in diesem Jahr auch auf private Feiern zu verzichten und zu Hause zu bleiben.

Einen Karneval, „wie man ihn kennt“, sei in diesem Jahr nicht möglich, hieß es. Der 11. November 2020 sei „nur ein Tag im Kalender wie jeder andere auch“. (afp)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion