Messer-Attacke in Burgwedel: Junge Frau (24) lebensgefährlich verletzt – Junge Syrer als Täter ermittelt

Die Polizei nahm drei junge Flüchtlinge im Alter von 13, 14 und 17 fest. Das Opfer schwebt immer noch in Lebensgefahr.

Samstagabend, 24. März, Burgwedel, rund 20 Kilometer nördlich von Hannover : An der Dammstraße im Stadtteil Großburgwedel kam es zu einem folgenschweren Streit zwischen einem jungen Pärchen und jungen Flüchtlingen.

Eine 24-Jährige war mit ihrem Begleiter (25) auf dem Weg etwas einzukaufen, als die beiden gegen 19.30 Uhr auf zwei junge Syrer (13, 14) trafen und sich ein kurzer verbaler Streit entwickelte. Die Kontrahenten trennten sich wieder, das Pärchen ging zum Einkaufen.

Auf dem Nachhauseweg trafen sie wieder auf die Jugendlichen. Zu ihnen hatte sich inzwischen ein 17-jähriger Landsmann gesellt. Es war kurz vor 20 Uhr. Erneut kam es zum Streit mit den jungen Flüchtlingen, der in eine körperliche Auseinandersetzung überging.

Als die junge Frau dazwischen ging, wurde sie mit einem Messer verletzt. Kurz darauf flüchteten die Angreifer. Der vom 25-Jährigen alarmierte Rettungsdienst transportierte die lebensgefährlich Verletzte mit einem Rettungswagen in eine Klinik, wo sie notoperiert wurde.“

(Polizeibericht)

Nach einer Meldung der „Kreiszeitung“ sei der Zustand der jungen Frau weiterhin kritisch. Ein Polizeisprecher bestätigte dem Blatt, dass sie noch in Lebensgefahr schwebe.

Tatverdächtige ermittelt

Aufgrund der Beschreibung und der Fluchtrichtung durch den Begleiter des Opfers konnten die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten zwei der Tatverdächtigen wenig später ermitteln.

Der 17-Jährige und der 14-Jährige wurden festgenommen. Die polizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts wurden gegen die beiden Jugendlichen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen besteht ein dringender Tatverdacht gegen den 17-Jährigen.“

(Staatsanwaltschaft Hannover)

Der inzwischen ebenfalls ermittelte 13-Jährige und der 14-Jährige wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, der 17-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Er schweigt zu den Vorwürfen.

Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen der Auseinandersetzung unter Telefon 0511 / 109 – 5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover.

Burgwedeler Flüchtlingspolitik in Kritik

Die Stadt Burgwedel machte erst kürzlich wegen ihrer Flüchtlings- und Integrations-Politik von sich reden. Viele Menschen sind unzufrieden, die Stimmung angespannt.

Fast eine halbe Million Euro – ohne Grundstück – gab die Stadt für ein neu gebautes Doppelhaus für zwei Flüchtlingsfamilien aus. Der Neubau solle, so Bürgermeister Axel Düker, SPD, wenn er nicht mehr als Unterkunft für Geflüchtete benötigt wird, das Angebot an dringend benötigten Sozialwohnungen verbessern, ebenso, wie das 1,3 Millionen Euro teure Sechs-Familien-Haus im Ortsteil Kleinburgwedel (2.492 Einwohner), das seit Mai 2017 im Betrieb ist.

Über die hitzigen Diskussionen um soziale Gerechtigkeit der Bürger im Netz sagte der Sozialdemokrat:

Trotz aller Integrationserfolge in Burgwedel habe ich mich nie der Illusion hingegeben, dass alle einverstanden sind mit unsere Flüchtlingspolitik.“

(Axel Düker, Bürgermeister)

Das Echo auf die „sachliche und korrekte Berichterstattung“ [in der Zeitung] sei schon „teilweise fürchterliches Gerede und übelster Trash“, so der Rathauschef.

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