Union will AfD im Bundestag mit Faktencheckern stellen

Epoch Times8. März 2018
Unionsfraktionschef Kauder will die AfD im Bundestag auch mit Hilfe von Faktencheckern stellen: "Wenn die AfD im Parlament mit Fakten schlampig oder vorsätzlich falsch umgehen sollte, werden wir dies klar benennen."

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) will die AfD im Bundestag auch mit Hilfe von Faktencheckern stellen.

„Wenn die AfD im Parlament mit Fakten schlampig oder vorsätzlich falsch umgehen sollte, werden wir dies klar benennen“, sagte Kauder den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Mittwochsausgaben).

Kauder verwies auf seine Rede in der letzten Europa-Debatte vergangenen Monat im Bundestag.

Vor der Rede hätten Mitarbeiter der Unionsfraktion die AfD-Beiträge „genau verfolgt und mich dann darauf hingewiesen, was an deren Argumenten nicht stimmt“, berichtete Kauder. „Das habe ich dann benannt. So werden wir weitermachen.“

Die Tagesordnung im Bundestag werde schon bald wieder von konkreten Gesetzesberatungen dominiert werden.

„Ich bin sehr gespannt, ob die AfD in der Lage ist, sich in diesen Beratungen vernünftig einzubringen oder ob sie weiter nur auf Populismus setzt“, sagte der CDU-Politiker. „In den Ausschüssen, wo es noch stärker um die Sacharbeit geht und keine Kameras laufen, war ihre Mitarbeit bislang eher dürftig.“ (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion