Markttag in Berlin-Kreuzberg.Foto: iStock

Migration: Zahl türkischer Asylbewerber in Deutschland steigt kontinuierlich

Epoch Times18. September 2019
Laut Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) steigt die Zahl der türkischen Asylbewerber in Deutschland.

Die Zahl der türkischen Asylbewerber nimmt seit dem Putschversuch im Juli 2016 kontinuierlich zu. Das geht aus Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervor, über welche die „Rheinische Post“ berichtet. Auch die Anerkennungsquote steigt.

Von Januar bis August dieses Jahres stellten 7.610 Türken einen Asylantrag in Deutschland, die Anerkennungsquote lag bei 44,8 Prozent. 10.655 Anträge nahm das BAMF im Jahr 2018 entgegen. Damals lag die Anerkennungsquote bei 41,4 Prozent. Im Jahr davor waren es 8.483 Anträge türkischer Bürger bei einer Anerkennungsquote von 28,1 Prozent.

Im Putschjahr 2016 selbst tauchte die Türkei noch nicht in den Statistiken des BAMF unter den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten für Asylbewerber auf. Mittlerweile liegt sie auf Platz vier hinter Syrien, dem Irak und Nigeria. 2018 belegte sie noch den fünften Rang der Hauptherkunftsländer, 2017 war es Platz sechs. Setzt sich der bisherige Trend für 2019 fort, wird die Zahl am Jahresende erneut über Vorjahresniveau liegen. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion