Trump will Kim ins Weiße Haus einladen – Treffen an der Grenze zu Nordkorea – Handschlag – „Ein großer Tag für die Welt“

Epoch Times30. Juni 2019 Aktualisiert: 30. Juni 2019 22:21
Zusammen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un überschritt Trump am Sonntag in der entmilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea die Grenze zum Norden. Nach einem Handschlag überquerten Trump und Kim zusammen die Grenze zum Süden, wo sie Südkoreas Staatschef Moon Jae In trafen.

10:00 Uhr: Trump will Kim ins Weiße Haus einladen

US-Präsident Donald Trump hat dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un ein Treffen in Washington in Aussicht gestellt. Er wolle Kim „gleich jetzt ins Weiße Haus einladen“, sagte Trump am Sonntag bei seinem Treffen mit Kim in der entmilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea. Trump hatte zuvor als erster US-Präsident nordkoreanischen Boden betreten.

Anschließend überquerten Trump und Kim zusammen die Grenze zum Süden, wo sie Südkoreas Staatschef Moon Jae In trafen.

Donald Trump hat als erster US-Präsident nordkoreanischen Boden betreten. Zusammen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un überschritt Trump am Sonntag in der entmilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea die Grenze zum Norden. „Das ist ein großer Tag für die Welt“, sagte Trump. Kim sagte, das „wundervolle“ Verhältnis zum US-Präsidenten „ermöglicht es uns, Grenzen zu überwinden“.

Trump und Kim reichten sich bei ihrem Treffen in Panmunjom zunächst die Hand, anschließend gingen sie zusammen über die Demarkationslinie auf die nordkoreanische Seite der Grenze. Anschließend begaben sie sich zusammen auf südkoreanisches Staatsgebiet, wo sie Südkoreas Staatschef Moon Jae In trafen.

Der US-Präsident hatte das Treffen im Grenzgebiet am Samstag überraschend vorgeschlagen, es ist die dritte Begegnung zwischen den beiden Politikern.

8:10 Uhr: Trump betritt als Erster in der Geschichte der USA nordkoreanischen Boden

Als erster Präsident in der Geschichte der USA hat Donald Trump nordkoreanischen Boden betreten. Der US-Präsident ist kurz vor der geplanten Begegnung mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un im Grenzgebiet zu Nordkorea eingetroffen.

Trump betrat am Sonntag die entmilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea, wie das Weiße Haus mitteilte. In Begleitung von Südkoreas Präsident Moon Jae In begab sich Trump auf einen Beobachtungsposten, der einen Blick auf das nordkoreanische Staatsgebiet ermöglicht.

Trump hatte Kim am Rande des G20-Gipfels in Japan überraschend ein Treffen vorgeschlagen, Pjöngjang nahm das Angebot an. Der US-Präsident kündigte an, er wolle Kim „nur schnell die Hand schütteln und Hallo sagen“.

Die Begegnung in der entmilitarisierten Zone ist das dritte Aufeinandertreffen der beiden Politiker. Bei einem ersten Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim im Juni 2018 in Singapur hatte Nordkorea grundsätzlich einer Denuklearisierung zugestimmt.

Konkrete Schritte wurden damals aber nicht vereinbart. Ein zweiter Gipfel in Hanoi im Februar scheiterte, da es keinerlei Annäherung gab; seither herrscht in den Atomgesprächen zwischen Washington und Pjöngjang Stillstand.

Samstag: Trump und Kim vereinbaren kurzes Treffen an innerkoreanischer Grenze

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen sich am Sonntag in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea.

Kim habe der Begegnung zugestimmt, sagte der südkoreanische Präsident Moon Jae In bei einer Pressekonferenz mit dem US-Präsidenten in Seoul. Trump erklärte, er wolle Kim „nur schnell die Hand schütteln und Hallo sagen“.

Trump hatte Kim am Rande des G20-Gipfels im japanischen Osaka via Twitter überraschend ein Treffen angeboten. Die nordkoreanische Regierung bezeichnete den Vorschlag am Samstag als „interessant“. Am Sonntag bestätigte Pjöngjang dann nach Angaben Südkoreas das Treffen.

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„Die Anführer der Vereinigten Staaten und Nordkoreas werden sich in Panmunjom, dem Symbol der Teilung, für den Frieden die Hand geben“, sagte Moon an der Seite von Trump, der am Samstagabend in Südkorea eingetroffen war. Moon wird den US-Präsidenten nach Panmunjom begleiten.

Trump bekräftigt freundschaftliches Verhältnis zu Kim Yong Un

Er freue sich sehr auf das Treffen mit Kim, sagte Trump. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander aufgebaut.“ In Osaka hatte er erklärt, dass er „kein Problem“ damit habe, seinen Fuß auf nordkoreanischen Boden zu setzen.

Dies wäre eine weitere spektakuläre Geste in den seit Jahrzehnten angespannten Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang.

Die Begegnung in der entmilitarisierten Zone ist das dritte Aufeinandertreffen der beiden Politiker. Bei einem ersten Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim im Juni 2018 in Singapur hatte Nordkorea grundsätzlich einer Denuklearisierung zugestimmt.

Konkrete Schritte wurden damals aber nicht vereinbart. Ein zweiter Gipfel in Hanoi im Februar scheiterte, da es keinerlei Annäherung gab; seither herrscht in den Atomgesprächen zwischen Washington und Pjöngjang Stillstand.

Diplomatisches Tauwetter

In der entmilitarisierten Zone hatten sich Moon und Kim im April vergangenen Jahres zu einem ersten Gipfel getroffen, was als weiteres Zeichen des diplomatischen Tauwetters zwischen den beiden verfeindeten Nachbarstaaten gewertet wurde.

Der Konflikt um das Atomprogramm des weitgehend isolierten nordkoreanischen Staates beschäftigt die internationale Staatengemeinschaft seit langem.

Trump warf die diplomatischen Gepflogenheiten seiner Amtsvorgänger über den Haufen, indem er sich ohne Umschweife direkt mit dem Machthaber aus Pjöngjang traf. (afp)