Plädiert für ein einheitliches Vorgehen bei der Fan-Rückkehr in die Bundesliga-Stadien: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.Foto: Sven Hoppe/dpa/dpa

Söder bekräftigt: Einheitliche Regelungen für Fan-Rückkehr

Epoch Times15. September 2020 Aktualisiert: 15. September 2020 15:56
Vor neuen Beratungen über eine Fan-Rückkehr in Stadien schon am Wochenende hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Forderung nach einer bundeseinheitlichen Linie bekräftigt.„Es kommt darauf an, dass wir eine einheitliche…

Vor neuen Beratungen über eine Fan-Rückkehr in Stadien schon am Wochenende hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Forderung nach einer bundeseinheitlichen Linie bekräftigt.

„Es kommt darauf an, dass wir eine einheitliche Regelung bekommen“, sagte Söder am Dienstag am Rande einer Klausurtagung der CSU-Fraktion im Landtag in München. Alle andere wäre „für die Liga und die Akzeptanz sehr schwierig“. Zudem gehe es nicht nur um Fußball, sondern auch um Volleyball, Handball oder Eishockey.

Die Chefs der Staatskanzleien der Länder wollten an diesem Dienstag (16.00 Uhr) erneut über Zuschauer in Stadien und Sporthallen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie beraten. Söder wollte aber nicht prognostizieren, ob eine Lösung gelingt. „Es gibt noch kein Ergebnis, und es kann auch noch scheitern“, sagte er.

Söder fügte aber auch hinzu, ein Probeverfahren könne man „schweren Herzens vielleicht machen“. „Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart.“ Dann müsse man einige Wochen lang beobachten, ob es in der Praxis funktioniere. „Und dann werden wir sehen, ob man sich daran hält oder nicht.“ Klar sei: Es brauche eine Maskenpflicht zumindest bis zum Platz, es brauche Abstand und Hygienemaßnahmen. Und auch der Zugang in die Stadien müsse sauber geregelt werden.

„Ich sage Ihnen ganz offen, ich hätte noch ein halbes Jahr ohne Zuschauer locker aushalten können“, sagte Söder. Er spüre aber „den tiefen Wunsch vieler Menschen danach“. Deswegen müsse man die Wünsche und die Sicherheitsinteressen in eine vernünftige Balance bringen. (dpa)


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