Frankfurt wird Hauptstandort für internationales Nachhaltigkeitsgremium

Klima-Maßnahmen werden auch in der Finanzbranche ein immer wichtigeres Thema. Doch globale Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung fehlen. Eine wichtige Rolle dabei wird künftig Frankfurt spielen.
Titelbild
Stadtbild von Frankfurt am Main. Symbolbild.Foto: iStock
Epoch Times3. November 2021

Frankfurt wird Hauptstandort für ein geplantes internationales Gremium zur Setzung von weltweiten Standards für klimabezogene Finanzberichterstattung. Das teilte die Stiftung International Financial Reporting Standards (IFRS) zum Klimagipfel in Glasgow mit.

In Frankfurt wird demnach die Führung des Gremiums angesiedelt, im kanadischen Montreal werden weitere Schlüsselfunktionen etabliert. Außerdem sind Büros in San Francisco und London geplant sowie ein weiterer Standort in Asien. Das neue Gremium solle Anfang 2022 die Arbeit aufnehmen, hieß es.

Das International Sustainability Standard Board (ISSB) soll unter dem Dach der IFRS-Stiftung internationale Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen erarbeiten. Die IFRS-Stiftung ist eine private Organisation, die mit dem Ziel gegründet wurde, verständliche und weltweit anerkannte Rechnungslegungsstandards zu entwickeln.

Harte Konkurrenz

Die Konkurrenz um das Gremium war hart: Kanada und Japan hatten ebenfalls angeboten das ISSB zu beherbergen, die Schweiz hatte Genf ins Rennen geschickt. Die neue Organisation könnte etwa 80 Beschäftigte haben, verteilt auf mehrere Standorte.

Die Bundesregierung, das Land Hessen, wichtige Verbände, Firmen und Organisationen wie die Europäische Zentralbank hatten die Bewerbung Frankfurts unterstützt.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) begrüßte die Entscheidung. „Bei dieser Großaufgabe wird Frankfurt jetzt endgültig zum Global Player.“

Auch der Bankenverband zeigte sich erfreut. „Die Entscheidung ist ein großer Erfolg für den Finanzplatz Frankfurt“, teilte Präsident Christian Sewing mit. Dabei sei eine international abgestimmte Nachhaltigkeitsberichterstattung für global agierende Banken und Unternehmen von zentraler Bedeutung. (dpa/dl)



Unsere Buchempfehlung

Bei der Gründung der Vereinten Nationen und der Ausarbeitung der UN-Charta spielte die damalige Sowjetunion eine entscheidende Rolle. Auch nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Regimes blieb ihr kommunistisches Erbe in den Vereinten Nationen weitgehend erhalten. Die Leiter vieler wichtiger UN-Agenturen sind Kommunisten oder gleichgesinnte Sympathisanten. Viele Generalsekretäre der UNO waren Sozialisten und Marxisten.

Die heutigen transnationalen politischen und wirtschaftlichen Gruppierungen haben enorme Ressourcen unter Kontrolle. Von großen Themen wie Umwelt, Wirtschaft, Handel, Militär, Diplomatie, Wissenschaft und Technologie, Bildung, Energie, Krieg und Einwanderung bis hin zu kleinen Themen wie Unterhaltung, Mode und Lifestyle werden alle zunehmend von Globalisten manipuliert.

Sobald eine globale Regierung gebildet ist, wäre es einfach, mit einem einzigen Befehl die ganze Menschheit zu verändern oder sogar zu zerstören. Genau darum geht es im Kapitel 17 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ mit dem Titel: „Globalisierung - Ein Kernstück des Kommunismus“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion