Bundesagentur für Arbeit erwartet Überschuss von 5,5 Milliarden Euro

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat nach Informationen des "Spiegels" einen höheren Überschuss erzielt als bislang angenommen.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet einem Bericht zufolge für 2017 mit einem noch deutlich höheren Überschuss als bis vor kurzem.

Für realistisch halte die Behörde nun ein Plus von 5,5 Milliarden Euro – noch im Oktober sei sie von 4,7 Milliarden Euro ausgegangen.

Das berichtete das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ unter Berufung auf BA-Angaben. Dies seien rund 800 Millionen Euro mehr im Vergleich zu den bisherigen Berechnungen in ihrer mittelfristigen Finanzeinschätzung.

Der florierende Arbeitsmarkt sorge dafür, dass die Einnahmen der Bundesagentur aus den Beiträgen deutlich höher seien als ihre Ausgaben. Zugleich wachse das Finanzpolster.

Bei gleichbleibendem Beitragssatz von derzeit drei Prozent hatte die Bundesagentur bereits im Herbst einen Anstieg der Rücklagen von derzeit mehr als über 16 Milliarden Euro allein bis 2019 auf 24,3 Milliarden erwartet.

Angesichts der Milliarden-Überschüsse gibt es immer wieder die Forderung nach einer Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung. Im November hatte der Vize-Vorsitzende des BA-Verwaltungsrats, Peter Clever, nach Verabschiedung des BA-Haushaltes für 2018 gesagt, vertretbar sei eine Beitragssenkung um 0,3 Punkte im Jahr 2019. (dpa)

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