Entwicklungsminister Müller fordert Klimaschutz als Jamaika-Schwerpunkt

"Jeder Euro, den wir in Afrika in den Klimaschutz investieren, wirkt 100-mal stärker als bei uns" – Mehr Geld, mehr Einfluss: CSU-Politiker Gerd Müller fordert, das Klimaschutz ein Schwerpunkt der Koalititonsverhandlungen wird.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat gefordert, dass der Klimaschutz ein „Schwerpunkt“ in den Koalitionsverhandlungen wird. „Der Klimaschutz ist die Überlebensfrage der Menschheit“, sagte Müller der „Bild am Sonntag“.

Die Natur schicke eine Warnung nach der anderen. „Wenn wir diese Warnungen ignorieren, kommen in Zukunft Katastrophen, die uns alle hinwegfegen werden.“

Deshalb müsse die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Schwerpunkt der Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition von CDU/CSU, FDP und Grünen werden, verlangte Müller.

Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Bonn Anfang November legte er dem Bericht zufolge einen Fünf-Punkte-Plan vor. Darin fordert Müller, das Bundesentwicklungsministerium zu einem internationalen Klimaministerium auszubauen.

Dafür brauche es mehr Finanzmittel und Kompetenzen, sagte der CSU-Minister. „Jeder Euro, den wir in Afrika in den Klimaschutz investieren, wirkt 100-mal stärker als bei uns.“ (afp)

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
in Ihrem und unserem Interesse werden wir ab 17. Oktober 2017, nur noch von unseren Moderatoren freigegebene Kommentare veröffentlichen. Nach langer Beobachtung mussten wir feststellen, dass viele aggressive Kommentare in Inhalt und verletzender Form dem Ansehen der Epoch Times geschadet haben. Wir bedanken uns für konstruktive Ergänzungen, Anregungen und auch kritische Anmerkungen. Diese werden wir wie bisher so schnell wie möglich freischalten. Aber aus Mangel an Manpower werden wir die Kommentarfunktion auch manchmal ganz schließen müssen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihre Epoch Times-Redaktion