Erika Steinbach ist sauer – wurde bei „Maischberger“ kurzfristig ausgeladen

Erst sollte sie kommen, dann wieder nicht. Erika Steinbach ist verärgert, weil man sie kurzfristig aus der gestrigen "Maischberger"-Sendung ausgeladen hat.

Erika Steinbach ist sauer, weil sie nicht zu „Maischberger“ durfte.

Die Redaktion hatte die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete zunächst für die gestrige Sendung eingeladen, da es ursprünglich um die „CDU und ihre konservativen Werte“ gehen sollte. Anlass dafür war das Gesetz „Ehe für alle“. Dazu hätte Erika Steinbach „gut gepasst“, erklärte ein Sprecher auf Anfrage der „Berliner Morgenpost“.

Nach dem Krawallwochenende in Hamburg hatte man allerdings das Thema gewechselt und die Gästeliste neu zusammengestellt. Damit war Steinbach raus.

Auf Twitter machte sich die Politikerin Luft.

Zur gestrigen ARD-Sendung mit Titel „Gewalt in Hamburg: Warum versagt der Staat?“ waren stattdessen CDU-Mann Wolfgang Bosbach, die Ex-Grüne Jutta Ditfurth sowie drei weitere Gäste geladen. „HH wär auch mein Thema als Innenpolitikerin gewesen“, so Steinbachs Reaktion.

„Sollten wir demnächst eine Sendung über die konservative CDU machen“, so der Sprecher, „dann wird auch Frau Steinbach wieder ein Thema.“

(mcd)

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