Frankreich nennt deutsche Koalitionseinigung „sehr gute Nachricht“

Frankreich hat die Einigung auf eine große Koalition in Deutschland als "sehr gute Nachricht" begrüßt. "Der deutsch-französische Motor ist entscheidend", sagte Europa-Staatssekretär Jean-Baptiste Lemoyne.

Die französische Regierung hat die Einigung auf eine große Koalition in Deutschland als „sehr gute Nachricht“ begrüßt.

Europa-Staatssekretär Jean-Baptiste Lemoyne sagte am Donnerstag in einer ersten offiziellen Reaktion aus Paris: „Wir brauchen solide Partner, die erneut die Initiative ergreifen können.“

Unter Verweis auf den Brexit betonte er im Parlamentssender LCP: „Der deutsch-französische Motor ist entscheidend“, denn die EU befinde sich an einem „Wendepunkt“.

Das Europa-Kapitel im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD sei die erhoffte „Antwort“ auf die Vorschläge von Präsident Emmanuel Macron zur Reform der Europäischen Union, sagte der Politiker der Regierungspartei La République en Marche (Die Republik in Bewegung) weiter. Der französische Staatschef schlägt unter anderem einen eigenen Haushalt für die Eurozone, mehr Investitionen und einen eigenständigen Finanzminister vor.

„Heute können wir sagen, dass wir einen gemeinsamen Ehrgeiz haben, um die besten Finanzinstrumente für Europa zu entwickeln“, fügte Lemoyne hinzu. Positiv äußerte er sich auch über Berichte, nach denen SPD-Chef Martin Schulz neuer Außenminister werden soll. Schulz habe „die europäische DNA in sich“, sagte der Staatssekretär. (afp)

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