Rente: Frauen im Westen und Frauen im Osten im Vergleich

Frauen im Osten zahlten rund 41 Jahre in die Rentenversicherung ein und erhalten 882 Euro Rente. Frauen im Westen bekommen rund 612 Euro Rente, bei 27,6 Jahren mit Beitragszahlungen.

Rentnerinnen in den alten Bundesländern müssen mit vergleichsweise bescheidenen Bezügen auskommen. Frauen im Osten haben dem Bericht zufolge durchschnittlich 41 Versicherungsjahre gesammelt, bei Westfrauen sind es nur 27,6 Jahre.

Im Durchschnitt erhalten Frauen im westlichen Teil Deutschlands eine gesetzliche Altersversorgung von 618 Euro, wie der „Spiegel“ aus dem noch unveröffentlichten Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung zitierte.

In den neuen Bundesländern liegt die Durchschnittsrente für Frauen demnach bei monatlich 882 Euro. Stichtag für die Berechnung war der 31. Dezember 2016. Der deutliche Unterschied in der Rentenhöhe geht vor allem auf die längere und oft ununterbrochene Berufstätigkeit auch von Müttern in Ostdeutschland zurück.

Insgesamt jedoch sind Frauen bei der gesetzlichen Rente klar im Nachteil. Männer in den alten Ländern können dem Bericht zufolge im Schnitt mit einer Überweisung von 1131 Euro rechnen, ihre Altersgenossen im Osten immerhin mit 1116 Euro monatlich. Das Bundeskabinett will am Mittwoch über den Rentenversicherungsbericht beraten. (afp)