Trump fordert von Saudi-Arabien Erlaubnis für Hilfslieferungen in den Jemen

US-Präsident Donald Trump hat das verbündete Saudi-Arabien dazu aufgefordert, sofort Hilfslieferungen in das Kriegsland Jemen zuzulassen. "Aus humanitären Gründen" sei eine Wiederaufnahme der Hilfslieferungen "sofort notwendig", so Trump.

US-Präsident Donald Trump hat Saudi-Arabien dazu aufgefordert, sofort Hilfslieferungen in das Kriegsland Jemen zuzulassen.

Er habe seinen Mitarbeitern aufgetragen, die Regierung in Riad zu kontaktieren, damit Essen, Kraftstoff, Wasser und Medizin die jemenitische Bevölkerung erreichen könnten, erklärte Trump am Mittwoch in Washington.

Ein Ende der Bombardierungen in Jemen durch saudiarabische Einheiten forderte er nicht. Saudi-Arabien ist ein wichtiger Verbündeter der USA in der Region.

„Aus humanitären Gründen“ sei eine Wiederaufnahme der Hilfslieferungen „sofort notwendig“, erklärte Trump. Die durch den Bürgerkrieg ausgelöste humanitäre Krise in Jemen ist laut der UNO die schlimmste weltweit. Rund 22 Millionen Menschen in dem Land im Süden der arabischen Halbinsel benötigen demnach humanitäre Hilfe.

In Jemen kämpften bislang die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und die mit ihnen verbündeten Militäreinheiten des abgesetzten Präsidenten Ali Abdullah Saleh gegen die Truppen des nach Saudi-Arabien geflohenen sunnitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi.

Am Wochenende war es zum offenen Bruch zwischen den Huthis und Saleh gekommen, am Montag wurde der Ex-Präsident von Rebellenkämpfern getötet. Die Tötung Salehs löste eine verstärkte Offensive der von Riad angeführten Militärkoalition auf die Hauptstadt Sanaa aus.

Das Militärbündnis wirft den Rebellen vor, über Hilfslieferungen Waffen zu schmuggeln, und erschwert Hilfsorganisationen die Arbeit. (afp)

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