Gesellschaft - Aktuelle Nachrichten – VIRTUELLE CYBERSPACE WELT – ein Daten-Imperium männlicher Tugendkräfte? – Roland R. Ropers
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Kolumne: Ropers neue Welt der Etymosophie VIRTUELLE CYBERSPACE WELT – ein Daten-Imperium männlicher Tugendkräfte?

Roland R. Ropers

27.02.2012

VIRTUELLE CYBERSPACE WELT – ein Daten-Imperium männlicher Tugendkräfte?  Foto: Gerd Altmann/pixelio.de
VIRTUELLE CYBERSPACE WELT – ein Daten-Imperium männlicher Tugendkräfte?

Foto: Gerd Altmann/Pixelio

 

Das weltumspannende Internet (www = world wide web), das Konzerne, Behörden und Computerfreaks geknüpft haben, steuert gerade auf die größte Krise seiner Geschichte zu. Wir bewegen uns auf einen weltweiten Wahnsinn zu. Die Mithörgesellschaft – Facebook & Co., Apple und Google übernehmen unser Leben. Die Grenzen der Globalisierung sind weit überschritten und die Krieger mit der Maus sind unsichtbar aktiv.

Das nennen wir „Virtualität“, das angeblich mit dem lateinischen Wort „vir“ (= Mann) und „virtus“ (= Mannhaftigkeit, Tapferkeit, kriegerischer Mut) zu tun hat. Auch „Virtuosität“ hat ursprünglich mit männlicher Tüchtigkeit zu tun und negiert die Existenz einer sprachlich bis heute nicht benannten „Mulieriosität“, der wunderbaren Kraft einer Frau. Schon im 1. Korintherbrief des Neuen Testaments lesen wir: „Mulieres taceant in ecclesiis“ (die Frauen mögen in den Kirchen schweigen!). Die virtuelle Welt, die als unwirklich fehltinterpretiert wird, hat eine enorme Wirkungskraft und ist keine Domäne der Männer.

Der Begriff „Cyberspace“ ist die englische Kurzform für „Kybernetik“, von griechisch: „kybernetiké “ (Kunst des Steuermanns) und „space“ (engl.: Raum, Weltraum).

Verwechslung von Daten und Information

Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir wie nie zuvor täglich aus der ganzen Welt mit sogenannten Informationen bombardiert werden, die nichts anderes sind als ein gewaltiger Daten-Tornado, den jeder Einzelne für sich selbst in eine vernünftige Ordnung bringen muss, um das tägliche Leben zu bewältigen. Die Information kommt nicht von außerhalb. Jeder Mensch bringt auf verschiedene Weise die empfangenen Daten in eine individuelle Form und interpretiert sämtliche Datenimpulse auf seine Art. Einen vorgegebenen Notentext mit Tausenden von Zeichen deutet jeder anders, je nach Veranlagung und Schulung.

Unser Gehirn empfängt heutzutage 10.000.000.000 Bits (binary digits = kleinste Informationseinheit) pro Sekunde. Diese Bits werden sortiert, verdichtet, gespeichert oder als nicht brauchbar verworfen.

Wir müssen dringend unser inneres Universum erforschen und ergründen, um in unserer Ur-Heimat und Ur-Quelle Ruhe und Erholung zu finden.

Kontakt: ETYMOSOPHIE@gmx.com

 

 

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