Heute vor 100 Jahren begann die russische Oktoberrevolution – Spezialeditorial: Ursprung und Grausamkeit des Kommunismus

Anlässlich des 100. Jahrestages der russischen Oktober-Revolution veröffentlicht die EPOCH TIMES ein Spezialeditorial. Als Oktoberrevolution wird die gewaltsame Machtübernahme durch die russischen kommunistischen Bolschewiki ab dem 25. Oktober / 7. November 1917 bezeichnet. Nach der Februar-Revolution 1917 kehrte Lenin aus dem Exil nach Russland zurück und organisierte die Oktober-Revolution: Er stürzte die damalige Übergangsregierung und errichtete das kommunistische Regime der Sowjetunion.

Vor über hundert Jahren tauchte das Gespenst des Kommunismus in Europa auf. Von der Veröffentlichung des „Manifests der Kommunistischen Partei“ bis hin zur Entstehung der Pariser Kommune und den Regimen der Sowjetunion und Chinas fand die Ideologie des Kommunismus eine Zeit lang weite Verbreitung. In ideologischer Hinsicht bildeten sich in der Menschenwelt zwei entgegengesetzte Lager: Der kommunistische Totalitarismus und sein Gegenteil, die freie Demokratie.

Die über ein Jahrhundert dauernde Geschichte des Kommunismus zeigte: Wo die rote Welle rollte, breiteten sich Krieg, Chaos, Hungersnöte, Mord und Terror aus. Die kommunistische Bewegung beschädigte die mehrere Jahrtausende alte Zivilisation der Menschheit schwer. Sie führte zum unnatürlichen Tod von über 100 Millionen Menschen – und noch mehr Menschen erlitten körperlichen und seelischen Schmerz. Der Versuch ein kommunistisches „Paradies auf Erden“ zu errichten, wurde für über eine Milliarde Menschen zur Hölle auf Erden. Die Unterdrückung des Glaubens, die Zerstörung der moralischen Werte und die Umweltzerstörung durch den Kommunismus haben einen ebenso furchtbaren wie weitreichenden und tiefgreifenden Einfluss ausgeübt.

Auch heutzutage, während der Kommunismus allmählich zusammenbricht, hegen immer noch nicht wenige Menschen Illusionen gegenüber seiner Theorie. Manche Menschen treten sogar gegen das Verschwinden des Kommunismus ein – und die kommunistische Ideologie verbirgt sich noch immer auf verschiedene Art und Weise in der freien und demokratischen Welt.

Für alle Länder und Menschen ist es deshalb äußerst wichtig, die eigentliche Natur der kommunistischen Ideologie klar zu erkennen und ihrer, teils verborgenen, teils offensichtlichen Geißel Einhalt zu gebieten.

Die Entstehung des Kommunismus

Die Entstehung und Verbreitung des Kommunismus ging mit zwei großen Veränderungen der menschlichen Gesellschaft einher.

Die erste große Veränderung war die Industrialisierung.

Die Industrieländer wurden in der Geschichte von periodischen Wirtschaftskrisen heimgesucht. Jedes Mal führten diese Krisen zu grassierender Arbeitslosigkeit, Inflation und dem Konkurs von Banken und Unternehmen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wurde größer und die gesellschaftlichen Konflikte verschärften sich. Die Menschen kämpften dagegen an – hoffnungslos und verbittert. Sie waren enttäuscht von der Realität und suchten nach einem Ausweg. Doch die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Mechanismen der damaligen Zeit boten keine befriedigende Lösung. Vor diesem Hintergrund etablierte sich allmählich die sozialistische Ideologie.

Der Sozialismus vertrat die Meinung, dass die Wurzel aller gesellschaftlichen Konflikte im privaten Eigentum liege und das Verhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer die absolute Ausbeutung darstelle. Ein Ziel des Sozialismus war deshalb die Abschaffung des Privateigentums und der sozialen Unterschiede. Marx und Engels prognostizierten, dass sich die Konflikte zwischen der kapitalistischen Klasse und den Proletariern nur verschärfen könnten. Zum Schluss würde die kapitalistische Klasse untergehen, so ihre Ansicht. Deshalb schlugen Marx und Engels den gewaltsamen Umsturz der damaligen Gesellschaftsordnung vor.

Der zweite große Grund verbirgt sich hinter dem sogenannten Darwinismus.

Für die Entstehung des Kommunismus war die Veröffentlichung von Darwins Buch „Über den Ursprung der Arten“ im Jahr 1859 bahnbrechend. Die Thesen der Evolutionstheorie drängten die Menschen immer weiter vom Glauben an das Göttliche ab. Die Kommunistische Partei übernahm die darwinistische Theorie des Überlebenskampfes und deutete diesen zum Klassenkampf um; so wurde der „Kampf“ für die Kommunistische Partei gleichzeitig Methode und Antrieb zur Erhaltung ihrer Macht. Weil sie die wirtschaftliche Gleichbehandlung aller Menschen forderte, fand diese Utopie viele Anhänger.

Die kommunistische Bewegung an sich entstammte Europas Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts. Als deren theoretische Grundlage dienten die Werke von Karl Marx: „Das Kapital“ und das „Kommunistische Manifest“. Seitdem die Kommunistische Partei Russlands im Jahr 1917 entstanden war, wurden der Reihe nach in mehreren Ländern kommunistische Regime errichtet. Sie begannen mit gewaltsamen Revolutionen, erzeugten kontinuierliche Konflikte und prägten sich tief in die Sozialordnung der Welt ein.

Nach dem Schönen streben und nach Auswegen zu suchen entspricht der Natur des Menschen. Doch der Kommunismus verbreitet Atheismus und Klassenkampf, Hass und Gewalt. Er hat Glauben, Kultur und Tradition der Menschheit, die seit mehreren Jahrtausenden bestanden, zerstört und führt die Menschheit auf den Weg in die Katastrophe.

Der dunkle Ursprung des Kommunismus

„Ein Gespenst geht um in Europa“, lautete der erste Satz des „Kommunistischen Manifests“. Der Kommunismus an sich ist keine strahlende Theorie zum Nutzen der Menschheit, sondern entstammte direkt dem Satanismus.

Laut Forschung des berühmten Historikers James Billington (Leiter der Bibliothek des US-Kongresses) stammt die Kommunistische Partei vom bayerischen Illuminati-Orden ab. Der Führer der Illuminati, Adam Weishaupt (1748 bis 1830) war ein Satanist, der Luzifer verehrte. Der „Bund der Gerechten“ war eine erweiterte Organisation, die von den Illuminati im Hintergrund gesteuert wurde. Im Juni 1847 hielt dieser Bund seine erste Vollversammlung in London ab und änderte dort seinen Namen in „Bund der Kommunisten“. Im November des gleichen Jahres beauftragte die Organisation Karl Marx und Friedrich Engels als Autoren des „Kommunistischen Manifests“. Am 21. Februar 1848 wurde das „Kommunistische Manifest“ – eine Manifestation des Bösen – veröffentlicht und der Aufstieg der kommunistischen Bewegung begann.

Die satanistischen Grundsätze der Illuminati und ihre These „der Zweck heiligt die Mittel“ wurden von der Kommunistischen Partei übernommen. So heißt es am Ende des „Kommunistischen Manifests“: „Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnungen.“ Lenin sagte: „Wir müssen alle möglichen Tricks, Intrigen, Betrug, List, illegale Mittel und Vertuschungsmethoden verwenden und die Wahrheit verdecken.“

Grausamkeit und Betrug sind allen kommunistischen Regimen als Merkmale gemein. Die kommunistische Theorie spielte den Menschen die Illusion vor, ein Paradies auf Erden zu errichten, aber in Wirklichkeit richtet sich diese Theorie gegen die Menschheit als solche.

Hass auf die Menschheit ist ein gemeinsames Merkmal aller kommunistischen Theoretiker. Marx, Engels, Lenin und Stalin – diese vier großen Vordenker des Kommunismus waren alle Satanisten. Dies geht aus Dokumenten hervor, die in den vergangenen Jahren öffentlich wurden, ebenso aus wissenschaftlichen Forschungen.

Karl Marx – ein Satanist mit „Hass auf die Welt“

Karl Marx begann sein Leben als Christ und trat in seiner Studienzeit einer satanistischen Gemeinde bei, die von Joana von Southcott geleitet wurde. So wurde er ein Anhänger des Satanismus.

In einem Brief an seinen Vater schrieb Marx: „Ein Vorhang war gefallen, mein Allerheiligstes zerrissen, und es mussten neue Götter hineingesetzt werden.“ Marx‘ eigener Sohn redete ihn in einem Brief vom 21. März 1854 mit „Mein lieber Teufel“ an.

In Gedichten und Theaterstücken beschrieb Marx mehrmals seine Sehnsucht nach Rache am Göttlichen – mit Sätzen wie: „Ich möchte mich an dem Einen rächen, der dort oben herrscht.“ Auch äußerte er mehrmals schriftlich, dass er „Hass“ auf die Welt verspüre. So schrieb er zum Beispiel in seinem Gedicht „Des Verzweifelnden Gebet“: „Hat ein Gott mir alles hingerissen, Fortgewälzt in Schicksalsfluch und Joch, Seine Welten – alles – alles missen! Eines blieb, die Rache blieb mir doch!“. Im Hinblick auf die Nachwirkung, die Marx‘ Ideologie haben sollte, wirkt das Gedicht geradezu prophetisch.

In seiner Jugendzeit hatte Marx außerdem ein Theaterstück mit dem Titel „Oulanem“ geschrieben, in dem er wünschte, die gesamte Menschheit in die Hölle zu ziehen. Darin heißt es:

Doch dich, dich personifizierte Menschheit, fassen meine Jugendarme,
sie klammern krampfhaft sich um deine Brust,
der Abgrund gähnt uns beiden Nacht herauf
und sinkst du unter, lächelnd folg ich nach,
und raun dir zu, hinab! komm mit, Genosse!“

Hass auf bestimmte Menschengruppen äußerte Marx ebenfalls: „Deutsche, Chinesen und Juden müssen mit Hausierern und Kleinkaufleuten verglichen werden“, heißt es zum Beispiel in seinem Briefwechsel mit Engels. Darin gibt es kaum eine Nation, die nicht beschimpft wird. Dort ist von „dummen Schweizern“ und „lügnerischen Dänen“ die Rede. Die Slawen bezeichnete Marx in seinen Briefen als „Völkerabfälle“. Das Land Polen habe „keine Existenzberechtigung“. Er malte sich aus, wie sie im Revolutionssturm der gesamten Welt vernichtet würden.

Einerseits forderte Marx den Kampf für die Proletarier, andererseits war er sich im Briefwechsel mit Engels einig: „Sie taugen nur als Kanonenfutter“.

In Wirklichkeit glaubte auch Marx nicht an den Kommunismus. Er nutzte diesen lediglich als Trick, um Proletarier und Intellektuelle für die Verwirklichung seiner satanistischen Ideale einzuspannen. Ironischerweise bezeichnete Marx sein Buch „Das Kapital“ selbst in einem Brief als „Scheiße“.

Lenins Grausamkeit

Nach der Februar-Revolution 1917 kehrte Lenin aus dem Exil nach Russland zurück und organisierte die Oktober-Revolution: Er stürzte die damalige Übergangsregierung und errichtete das kommunistische Regime der Sowjetunion.

Von da an wurde der bisher nur theoretische Hass auf die Menschheit physische Realität – in Form von Ermordungen und brutalen Schreckensregimen. Genau wie Marx und Engels war auch der junge Lenin ein Anhänger des Satanismus. Sein enger Freund Trotzki beschrieb in seinem Buch über Lenins Jugend, wie sich der damals 16-jährige Lenin eine Halskette mit einem Kreuz abriss, sie bespuckte, zu Boden warf und mit den Füßen darauf herumtrampelte. Im Satanismus war dies ein übliches Ritual. Die Schriftstellerin Ariadna Tyrkowa, die Lenin mehrmals getroffen hatte, schrieb: „Lenin war ein böser Mensch. Er hatte die bösen Augen eines Wolfes.“

„Die sicherste Methode, um den Erfolg einer Revolution zu gewährleisten, ist die Vernichtung der regierenden Klasse und der intellektuellen Klasse.“ Diese Ansicht setzte Lenin in die Tat um, nachdem er an die Macht gekommen war. 1917 gründete er persönlich die Geheimpolizei Tscheka, einen Vorläufer des KGB. Er gab ihr absolute Macht und die Befugnis zu bespitzeln, zu untersuchen, Menschen zu verhaften, zu verurteilen und die Urteile auch zu vollstrecken. Eine Politik des roten Terrors begann in Russland. 1918 öffnete das erste Arbeitslager der Sowjetunion und ständig kamen weitere hinzu.

Dann ordnete Lenin persönlich eine Massenvertreibung von russischen Intellektuellen an, die von Politikern der Sowjetunion genehmigt wurde. Er ließ einen Matrosenaufstand in Kronstadt niederschlagen, der freie Wahlen und freien Handel gefordert hatte. Im Jahr 1922 erklärte Lenin schließlich bei der 11. Vollversammlung der Bolschewiken: „Wer öffentlich anti-bolschewistische Theorien verbreitet, soll zum Tod durch Erschießen verurteilt werden.“ Im August 1922 verabschiedeten die Bolschewiken ein administratives Vertreibungsgesetz und bis zum Jahresende wurden über zwei Millionen Russen gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen.

Lenins Grausamkeit zeigte sich auch an der von ihm angeordneten Ermordung der Zarenfamilie. Im Juli 1918 wurde die gesamte inhaftierte Zarenfamilie ohne Gerichtsprozess erschossen. Der Schießbefehl kam von der damaligen Regierung und dem Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitee. Elf Menschen wurden nicht nur getötet, sondern ihre Leichen verbrannt oder mit Säure unkenntlich gemacht. Obwohl Zar Nikolaus II. Lenin während dessen Exils ein Leben in Freiheit gewährt und ihm monatlich acht Rubel Unterhalt zur Verfügung gestellt hatte, dankte Lenin es ihm mit seiner Ermordung.

Der russische Philosoph Georgi Plechanow, der ein Lehrer Lenins gewesen war, erkannte dessen Grausamkeit. Vor seinem Tod hinterließ er mündlich ein politisches Testament, in dem er sagte: „Lenin ist ein Typ, der für seine Ziele alle Mittel einsetzen würde, wenn nötig würde er sogar mit dem Satan eine Allianz bilden.“ Und: „Um die Hälfte der Russen in eine glückliche sozialistische Zukunft zu führen, würde Lenin die andere Hälfte der Russen vernichten“.

Stalin, der kaltblütige Diktator

Nachfolger Lenins wurde Josef Stalin, von dem folgendes Zitat überliefert ist: „Die größte Freude ist, mit einem Menschen die Freundschaft so weit zu entwickeln, bis er voller Vertrauen seinen Kopf an deine Brust legt und du ihm ein Messer in den Rücken rammen kannst – das ist eine unbeschreibliche Freude.“

Schon im Alter von 15 Jahren begann Stalin, an den Marxismus zu glauben und dem Christentum den Rücken zu kehren. Die ersten Pseudonyme, unter denen Stalin revolutionäre Artikel schrieb, waren „Demonoschwili“, was in der georgischen Sprache „Der Dämonische“ bedeutet und „Besoschwili“/„Der Teuflische“. Ab 1912 nutzte er den Namen Stalin, was „eiserner Mensch“ bedeutete. Sogar Lenin sagte, Stalin sei „der kaltblütigste Mensch innerhalb der Partei“ und einer der wichtigsten Führer der russischen KP. Der Generalsekretär der Kommunistischen Internationale, Bucharin, beschrieb Stalin einmal mit den Worten: „Er ist kein Mensch, sondern ein Teufel.“

Im Jahr 1930 wurde in der Sowjetunion die „Gulag“ gegründet, die Zentrale Verwaltungsbehörde für Umerziehung durch Arbeit, welche die bereits bestehenden Arbeitslager zu einem Repressionsapparat systematisierte. Dieses System wurde später in allen sozialistischen Ländern kopiert. Berüchtigt wurden die Lager durch die extrem schlechten Lebensbedingungen der Inhaftierten. Vor Stalins Tod im Jahr 1953 waren in der Sowjetunion insgesamt 170 Gulags im ganzen Land entstanden. In diesen starben laut Statistiken zwischen 1930 und 1940 eine halbe Million Gefangene durch Hunger, extrem harte Arbeit und unmenschliche Behandlung. Unter den Toten waren viele Schriftsteller, Wissenschaftler, Akademiker und Künstler.

Während der Regierungszeit Stalins forderte eine Hungersnot über acht Millionen Menschenleben. In den 30er Jahren erfolgten große Säuberungswellen, die das Personal innerhalb von Partei, Militär und Verwaltung auf verschiedenen Ebenen dezimierten. Dabei starben über zwei Millionen Menschen. Laut Schätzungen von Gorbatschows Berater Alexander Jakowlew starben in der gesamten Sowjet-Zeit unter Lenin und Stalin 20 bis 25 Millionen Menschen.

Mao Zedong – ein Tyrann kämpft gegen Himmel und Erde

Mao Zedong ist der Tyrann, den Chinas KP zum Idol erhob und gottgleich anbetete. Mao widmete sich sein Leben lang der Verfolgung anderer Menschen – und genau wie Marx, Lenin und Stalin verehrte er Gewalt. Von ihm stammt der Satz: „Mit dem Himmel kämpfen, mit der Erde kämpfen, mit den Menschen kämpfen, die Freude ist grenzenlos.“ Dieser Kampf brachte China unendliche Katastrophen.

Während Maos Regierungszeit rollte über China eine politische Verfolgungswelle nach der anderen. Erst war es die „Bodenreform“, dann die „Unterdrückung der Konterrevolutionäre“, dann die „Drei-Anti und Fünf-Anti-Kampagnen“, die Gedankenreform, der „Große Sprung nach vorn“, die „Antirechts-Bewegung“ und die „Kulturrevolution“. Diese gewaltsamen und sinnlosen Kampagnen führten zum unnatürlichen Tod von mehreren Dutzend Millionen Chinesen. Zugleich zerstörten sie die traditionelle chinesische Kultur und damit die moralische Grundlage der chinesischen Gesellschaft, was ein extrem tragisches Ereignis darstellte.

Im Jahr 1957 besuchte Mao die Sowjetunion und fast alle Kommunistischen Parteien der Welt sandten Vertreter nach Moskau, um an einer Konferenz mit Mao teilzunehmen. Laut der „Peking-Rundschau“ vom 18. November sagte Mao bei dem Meeting bezüglich eines möglichen Atomkriegs: „Ich sagte, dass, wenn das Schlimmste zum Schlimmen käme und die Hälfte der Menschheit stürbe, doch die andere Hälfte bliebe, während der Imperialismus bis auf den Grund ausgetilgt wäre und die ganze Menschheit sozialistisch werden würde; in einer gewissen Zahl von Jahren würde es wieder 2.700 Millionen Menschen geben und letztlich sogar mehr.“ Damit plauderte Mao etwas ganz Grundsätzliches aus: Der Kommunismus verachtet das Leben. Gewalt wurde in der KP von Generation zu Generation weitergegeben und solange die KP existiert, wird sie diese gewalttätige Natur nicht ändern.

Blickt man auf die mehrere Jahrtausende dauernde Geschichte der Menschheit zurück, war der Respekt vor einer höheren Macht kontinuierlich vorhanden. Die Menschheit glaubte an ein himmlisches Gesetz, mit dem das Gute und das Böse in der Welt beurteilt wird. So konnten die Menschen das Leben wertschätzen, sich in Mitgefühl üben und ihre eigenen Worte und Taten im Zaum halten. Das war enorm wichtig für die Aufrechterhaltung eines moralischen Konsens und einer stabilen Gesellschaftsordnung. Die KP wollte den Glauben des Menschen an Höheres jedoch von Grund auf zerstören. Zudem verherrlichte sie ihre gewalttätigen und unmoralischen Anführer und forderte vom Volk deren Anbetung. Mit politischer Macht und Zwangsmethoden wurde dies umgesetzt. So verlangte Mao von seinem Volk, nicht an Gott, sondern an ihn zu glauben – ein wahrhaft satanistisches Verhalten.

Laut dem „Schwarzbuch des Kommunismus“ starben im 20. Jahrhundert weltweit fast 100 Millionen Menschen durch kommunistische Revolutionen. Darunter 20 Millionen in der Sowjetunion, 65 Millionen in China, eine Million in Vietnam, zwei Millionen in Nordkorea und zwei Millionen in Kambodscha, zudem eine Million in Osteuropa, 1,7 Millionen in Afrika und 1,5 Millionen in Afghanistan. Selbst in Lateinamerika starben 150.000 Menschen an den Folgen der kommunistischen Ideologie. Selbst in den Ländern, in denen eine kommunistische Machtergreifung misslang, starben fast 10.000 Menschen durch kommunistische Bewegungen. Viele Wissenschaftler halten die genannte Bilanz noch für untertrieben, da laut ihnen allein in China 80 Millionen Tote zu beklagen waren.

Was, wenn nicht dämonische Besessenheit und extremer Hass auf die Menschheit, hätte ein derartiges Morden entfesseln können? Fast in allen kommunistischen Ländern geschahen derartige Verbrechen. Unter normalen Umständen wären solche Führer als pathologische Massenmörder und Verbrecher gebrandmarkt worden. Deshalb gleicht die Kommunistische Partei einer teuflischen Mafia-Bande, die von Dämonen getrieben wird.

Fortsetzung folgt.

Deutsche Adaption von Yiyuan Zhou und Rosemarie Frühauf