Chinas Internetuser misstrauen offiziellem „Sieg“ gegen Corona-Epidemie: Diese drei Kriterien sind entscheidend

Epoch Times28. März 2020 Aktualisiert: 28. März 2020 13:27
Wie ist die Seuchenlage wirklich in China? Internetuser nannten drei wichtige Indikatoren für die Einschätzung der Situation, da man den offiziellen Angaben der Staatsmedien misstraut.

Die chinesischen Staatsmedien erzeugen den Eindruck, dass die Seuchenlage um das Coronavirus im Land viel entspannter geworden sei. Man behauptet, dass es nun in China viel sicherer sei als in Europa oder in den USA. Diesen Angaben glaubend kehren mittlerweile viele Chinesen aus dem Ausland eilig nach China zurück. Doch ist dem wirklich so?

China propagiert eine stabile Lage

Nach offiziellen Angaben gibt es in vielen Städten Chinas keine neuen Infizierten unter den Einwohnern. Lediglich Reisende aus dem Ausland seien noch diejenigen, die die Wuhan-Lungenseuche importierten, weshalb das chinesische Regime am 26. März ankündigte, dass es den meisten ausländischen Staatsangehörigen vorübergehend die Einreise verwehren werde.

Auch die Internetgemeinde in China ist sich der tatsächlichen Lage im Land nicht sicher und diskutierte eine Frage, die große Wellen in den chinesischen Internetforen schlug:

Wie kann man feststellen, dass sich die Viruslage in China stabilisiert hat?“

Man einigte sich auf die Annahme, dass den offiziellen Zahlen der Behörden nicht zu trauen ist, sie nicht glaubwürdig sind. Ein Internetuser schlug drei Indikatoren zur Einschätzung der Seuchenlage vor, die vielfältig Zustimmung bekamen, wie die chinesischsprachige „Epoch Times“ herausfand:

1. Öffnung der Schulen

Aufgrund der Ein-Kind-Politik der vergangenen 40 Jahren in China legen die Menschen großen Wert auf die nächste Generation. Schulen sind sensible Bereiche. Daher ist es sehr wichtig zu beobachten, ob die Schulen und Kitas wieder geöffnet werden dürfen.

Nach der Angaben des Staatssenders CCTV wurden ab Mitte März in den Provinzen Qinghai und Guizhou die Mittelschulen zweistufige Sekundarbildung zwischen Grundschule und Universität zum Teil wieder geöffnet, vor allem die 9. und die 12. Klassen wegen der Abschlussprüfungen (Unter- und Oberstufe der Mittelschule).

Von den anderen 31 Provinzen und Regionen erklärten fünf (Stand: 26. März), dass sie ab Ende März die Schulen teilweise wieder öffnen: Tibet, Yunnan, Shanxi, Jiangsu und die Innere Mongolei. Weitere acht Provinzen planen ab der zweiten Aprilwoche eine Teilöffnung der Schulen. Die wichtigsten Metropolen wie Peking, Shanghai, Tianjin und Chongqing sowie die wichtigen Wirtschaftsprovinzen Guangdong und Zhejiang gaben bisher keinerlei Termine für eine Schulöffnung an.

Allerdings bleiben weiterhin alle Grundschulen und Kitas in allen Provinzen geschlossen.

2. Öffnung der Grenzen durch Nordkorea und Russland

Als Kommunismus-erfahrene Nachbarländer können Nordkorea und Russland die Lage in China am besten einschätzen. Als der Virusausbruch in China bekannt wurde, hatten Nordkorea und Russland sofort und kurz hintereinander ihre Grenzen zu China geschlossen. Es wird ein wichtiges Indiz sein, wann diese beiden Länder ihre Grenzen nach China wieder öffnen.

Jedoch: Die Grenzen Nordkoreas und Russlands zu China sind immer noch geschlossen.

3. Zwei wichtige politische Konferenzen in China

Jedes Jahr finden in Peking Anfang März der „Nationale Volkskongress“ und die „Politische Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes“ statt. Mehrere Tage treffen sich dann Tausende Vertreter aus vielen Bereichen aus ganz China und besprechen die Wirtschafts- und Finanzlage. Zahlreiche KP-Funktionäre und Regierungsvertreter nehmen daran teil.

Diese politischen Konferenzen zählen zu den wichtigsten politischen Ereignissen in China und sollten in diesem Jahr jeweils am 3. und am 5. März beginnen. Wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie wurden sie jedoch verschoben. Wann sie stattfinden sollen, ist bis jetzt immer noch nicht bekannt gegeben worden.

Dieses 3. Kriterium finden die chinesischen Internetuser am wichtigsten, um den tatsächlichen Stand der Dinge zu beurteilen, da in China das Leben der KP-Funktionäre als am wichtigsten gilt. Solange diese beiden politischen Konferenzen nicht stattfinden können, wird von einer Entwarnung in der Seuchenlage nicht ausgegangen. (yz/sm)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]