Weihnachtsaktion

Weihnachtsangebot:
Verschenken Sie 6 Monate für 59 €

The Epoch Times The Epoch Times

Kein Abo

Läuft automatisch aus.

Wen Jiabao besuchte Zhao zwei Wochen vor seinem Tod

Von 25. Januar 2005
Die KPC: Zhao Ziyangs Tod wird die offizielle Beurteilung seiner Werdegangs nicht beeinflussen

Verlässliche Quellen berichten, dass der chinesische Premierminister Wen Jiabao den ehemaligen Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Zhao Ziyang, vor seinem Tod besucht hatte. Zhao verstarb am 17. Januar 2005. Vor langer Zeit hatte Wen einmal Zhao an den Platz des Himmlischen Friedens begleitet, um dort mit den Protestlern zu sprechen. Ein bekanntes Foto, das Wen und Zhao zusammen zeigt, wurde bei Zhaos letztem öffentlichen Auftritt gemacht, bevor er entmachtet und unter Hausarrest gestellt wurde. Von 1989 bis zu seinem Tod blieb er unter Hausarrest.

Eine diplomatische Quelle berichtete der „Agence France Presse“, dass Wen seinen früheren Chef Zhao zwei Wochen vor seinem Tod im Krankenhaus besucht hatte.

Inzwischen hat die chinesische Regierung bekannt gegeben, dass Zhaos Tod die offizielle Beurteilung seines Lebens und seiner Karriere seitens der Kommunistischen Partei Chinas nicht ändern würde und dass die Verzögerung von Zhaos Beisetzung auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Zhaos Familie und der chinesischen Regierung zurückzuführen wären.

Hinsichtlich Zhaos Vermächtnis hat die Regierung die Einstellung, dass sich die offizielle Beurteilung auch nach seinem Tod nicht ändern wird: So, wie er mit den Protesten von 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens umgegangen sei, habe Zhao „schwerwiegende Fehler“ gemacht, behauptet die Regierung. Da er den Protestlern Sympathie entgegenbrachte, beurteilte die damalige Regierung seine Haltung als schädlich für die Zukunft der KPC.

Im Juni 1989 war Zhao gegen den Einsatz der Armee gegen die Protestler auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Trotz seiner Wünsche wurde die Studentenbewegung von der Volksbefreiungsarmee blutig niedergeschlagen. Schätzungen zufolge sind dabei zwischen einigen Hundert bis zu über fünftausend Protestler getötet worden.

Das Nachrichtenbüro des chinesischen Staatsrates berichtete, dass Zhao mit seiner Handhabung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens Fehler gemacht habe, aber sie räumten auch ein, dass er auch Etliches zur chinesischen Reformpolitik in den achtziger Jahren beigetragen habe.

Zhao starb nach langer Krankheit im Alter von 85 Jahren im Krankenhaus von Beijing.

Quelle: http://english.epochtimes.com/news/5-1-22/25912.html



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion