11-jähriges Astrophysik-Genie „beweist“: Stephen Hawkings Ansicht über Gott war falsch

Epoch Times11. April 2019 Aktualisiert: 11. April 2019 22:57
William Maillis ist buchstäblich ein "Genie". Als er erst 7 Monate alt war, sprach er bereits in ganzen Sätzen. Kurz vor seinem zweiten Geburtstag fing er an Zahlen zu addieren und mit 2 Jahren multiplizierte er sie. Heute ist Maillis 11 Jahre alt und er schrieb sich im vergangenen Herbst an der Carnegie Mellon University ein, mit dem Ziel, Astrophysiker zu werden.

Maillis ist mehr als nur ein Wunderkind. Als Sohn eines griechischen Predigers, Peter Maillis, ist er auch eine Person von großem Glauben. Der junge Gelehrte ist auf einer selbstbestimmten Mission, die tief in seinem Glauben verwurzelt ist: die Wissenschaft zu nutzen, um zu beweisen, dass Gott existiert. Nicht mehr und nicht weniger.

Mit all seinen bemerkenswerten Leistungen wurde der junge Maillis von Joanne Ruthsatz, Psychologin an der Ohio State University, offiziell zum „Genie“ erklärt. Er absolvierte die High School im Alter von 9 Jahren und wurde im Juli 2018 der jüngste Absolvent des St. Petersburg College.

Auch hat der junge Mann aus Pennsylvania keine Angst davor, etablierte Ideen in Frage zu stellen. Maillis behauptet, dass er sowohl Einstein als auch Stephen Hawking beweisen kann, dass sie sich in Bezug auf das Thema der Entstehung des Universums irren und erklärt, dass er mit einigen ihrer Erkenntnisse nicht einverstanden ist. Insbesondere lehnt er die Vorstellung ab, dass es keinen Gott gibt. Wissenschaftler wie Hawking, haben sich zu Atheisten erklärt.

Um es auf den Punkt zu bringen, schrieb Hawking Folgendes:

„Bevor wir die Wissenschaft verstanden haben, war es natürlich zu glauben, dass Gott das Universum geschaffen hat, aber jetzt bietet die Wissenschaft eine überzeugendere Erklärung. Was ich mit `wir würden den Geist Gottes erkennen´ meinte, ist, dass wir alles wissen würden, was Gott weiß, wenn es denn einen Gott gäbe, aber es gibt eben keinen. Ich bin Atheist.“

Doch laut Maillis ist es logischer zu sagen, dass ein Gott existiert. Er hofft beweisen zu können, dass nur eine „äußere Kraft“ das Universum erschaffen konnte und dementsprechend auch, dass „Gott existiert“. Mit simpler Logik skizziert er seine allgemeine Auffassung:

Nun, es gibt diese Atheisten, die behaupten, dass es keinen Gott gibt, obwohl es in Wirklichkeit mehr Glaubensstärke erfordert, um zu glauben, dass es keinen Gott gibt, als dass es einen gibt… Weil es mehr Sinn macht, dass etwas das Universum erschaffen hat, als dass das Universum sich selbst erschaffen hat. Es braucht deshalb auch mehr Glaubensstärke zu sagen, dass das Universum von selbst erschaffen wurde, als zu sagen, dass etwas anderes das Universum erschaffen hat, weil das logischer ist.

In einem Interview mit dem Hellenic College Holy Cross erläuterte er seine (etwas logischere) Schlussfolgerung näher:

Wir wissen, dass das Universum ein Alter hat, oder? 13,8 Milliarden Jahre. So wurde vor 13,8 Milliarden Jahren das gesamte Universum auf eine Singularität reduziert, ein Partikel, das kleiner als ein Quark ist. Wenn die Schwerkraft jedoch immer funktioniert, das heisst: Wenn du von diesem Gebäude gesprungen bist, wirst du nicht 15 Sekunden später fallen, du wirst sofort fallen, also, wenn die Schwerkraft immer funktioniert hat, und die Singularität immer da war [….], dann sollte das Universum kein Alter haben, es sollte unendlich alt sein. Aber das ist es nicht, es ist 13,8 Milliarden Jahre alt. Und etwas kann nicht aus dem Nichts kommen, denn es müsste existieren, um sich selbst in die Existenz zu bringen, was unlogisch ist. So muss also etwas anderes die Singularität geschaffen haben und dieses andere, betrachte ich als Gott.

Während sicherlich viele seiner Altersgenossen ihre Schulzeit damit verbringen, Papierwatte im Unterricht zu schießen oder darauf zu warten, dass die Pausenglocke klingelt, denkt Maillis über die größeren Fragen des Lebens und des Universums nach. Er erklärt in einer Frage-Antwort-Unterrichtsstunde, dass er, nachdem er „die Existenz Gottes bewiesen hat“, weiter forschen will. „Es gibt so viel, was wir nicht wissen“, sagt er und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Es gibt noch mehr Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen!“

Sehen Sie sich das aufschlussreiche Interview an:

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