Prinz Harry und Meghan geben royale Pflichten auf – Die Queen kündigt schwierige Gespräche an

Epoch Times9. Januar 2020 Aktualisiert: 9. Januar 2020 14:03
Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen in Zukunft einen Großteil ihrer royalen Verpflichtungen aufgeben und finanziell unabhängig sein. Gleichwohl möchten die beiden weiterhin Königin Elizabeth II. unterstützen.

Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen sich aus der ersten Reihe der Royals zurückziehen. „Wir wollen als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie zurücktreten und arbeiten, um finanziell unabhängig zu werden“, erklärte das Paar am Mittwoch in einer vom Buckingham-Palast verbreiteten Erklärung. Harry und Meghan kündigten an, künftig einen Teil des Jahres in Nordamerika zu verbringen.

Nach „vielen Monaten des Nachdenkens“ und der Diskussionen hätten sie entschieden, eine „fortschrittliche, neue Rolle“ innerhalb des Königshauses für sich zu entwickeln, teilte das Paar mit. Sie würden Queen Elizabeth II. aber weiterhin voll unterstützen.

 

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“After many months of reflection and internal discussions, we have chosen to make a transition this year in starting to carve out a progressive new role within this institution. We intend to step back as ‘senior’ members of the Royal Family and work to become financially independent, while continuing to fully support Her Majesty The Queen. It is with your encouragement, particularly over the last few years, that we feel prepared to make this adjustment. We now plan to balance our time between the United Kingdom and North America, continuing to honour our duty to The Queen, the Commonwealth, and our patronages. This geographic balance will enable us to raise our son with an appreciation for the royal tradition into which he was born, while also providing our family with the space to focus on the next chapter, including the launch of our new charitable entity. We look forward to sharing the full details of this exciting next step in due course, as we continue to collaborate with Her Majesty The Queen, The Prince of Wales, The Duke of Cambridge and all relevant parties. Until then, please accept our deepest thanks for your continued support.” – The Duke and Duchess of Sussex For more information, please visit sussexroyal.com (link in bio) Image © PA

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Schwierige Gespräche stehen den Royals bevor

Das britische Königshaus hat Verständnis für den Wunsch von Prinz Harry und seiner Frau Meghan nach einem weitgehenden Rückzug von ihren königlichen Verpflichtungen geäußert, gleichzeitig aber schwierige Gespräche angekündigt.

„Wir verstehen ihren Wunsch, einen anderen Weg einzuschlagen“, erklärte eine Sprecherin von Königin Elizabeth II. am Mittwochabend. Es handele sich jedoch um „komplizierte Fragen, die zu regeln Zeit braucht“. Die Gespräche über die zukünftige Rolle des Paares stünden noch ganz am Anfang.

Schattenseiten des royalen Lebens

Der Herzog von Sussex und seine Frau haben ein turbulentes Jahr hinter sich. In einem Interview sprachen sie 2019 über die Schattenseiten eines Lebens in der Öffentlichkeit.

Die britische Boulevardpresse hatte die US-Schauspielerin zunächst begeistert in der britischen Königsfamilie willkommen geheißen. Später wurde die Berichterstattung zunehmend kritisch.

Meghan, als Amerikanerin, ringt mit ihrer Rolle als Herzogin im grellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit und fühlt sich in England angesichts der vielen Kritiken an ihrer Rolle nicht mehr so wohl.

Ihre britischen Freunde waren laut „Welt“, glücklich, dass sie glücklich war. Aber sie hätten ihr auch gewarnt: „Sicherlich ist er ein großartiger Mann, aber du sollst es nicht tun, ihn heiraten, denn die britischen Tabloids werden dein Leben zerstören.“

Auch hat Harry als Zweitgeborener wenig Aussicht auf die Thronfolge und muss seinen Platz in der Gesellschaft erst noch finden, so ist die Entscheidung absehbar gewesen.

Die Weihnachtsfeiertage verbrachten Harry und Meghan in Kanada, statt mit den anderen Mitgliedern des britischen Königshauses zu feiern. Der Herzog und die US-Schauspielerin hatten im Mai 2018 in Windsor geheiratet. Ein Jahr später kam ihr erstes Kind, Sohn Archie, zur Welt. (afp/nh)

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