Fahrradfahrer (Symbolbild).Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Bremen: Polizei warnt vor Radfahrer-Fallen – 23-Jähriger von Wegelagerern zu Fall gebracht

Epoch Times23. Oktober 2018 Aktualisiert: 23. Oktober 2018 10:00
Die Polizei Bremen fahndet nach unbekannten Wegelagerern. Diese hatten einem Radfahrer überfallen, der ihnen verletzt entkommen konnte. Doch nur Tage später entdeckte ein Streife erneut eine Radfahrer-Falle in der Gegend.

Die Polizei Bremen veröffentlichte am Sonntag eine Meldung zu einem Überfall auf einen Fahrradfahrer am 7. Oktober, nachdem in der vergangenen Woche erneut eine Radfahrer-Falle nach demselben Muster aufgetaucht war. Bisher unbekannte Wegelagerer hatte diese ausgebracht.

Anfang Oktober brachten unbekannte Täter einen 23-jährigen Fahrradfahrer durch ein gespanntes Seil zu Fall und versuchten ihn anschließend auszurauben.“

(Polizeibericht)


Wie die Behörde jetzt mitteilte, fand der Überfall auf den 23-Jährigen am 7. Oktober im Bereich Halmerweg statt. Das Seil der Räuber war über Geh- und Radweg gespannt.

Als der Radfahrer stürzte, kamen sogleich drei Unbekannte über ihn und „verlangten die Herausgabe seiner Wertsachen“. Nur durch „erhebliche Gegenwehr“ konnte dies der Überfallene verhindern.

Der 23-Jährige verletzte sich bei dem Sturz so stark, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste.

Die drei Tatverdächtigen sollen etwa 20 bis 25 Jahre alt gewesen sein. Sie hatten schwarze Haare, einer von ihnen an den Seiten kurz rasiert.“

(Jana Schmid, Polizeisprecherin)

Die Polizei Bremen mahnt nun insbesondere die Anwohner zur Vorsicht und „erhöhter Achtsamkeit“ im Bereich um den Grünzug West in Gröpelingen, nachdem in der vergangenen Woche erneut eine Radfahrer-Falle von Einsatzkräften morgens gegen 4.30 Uhr im Grünzug West entdeckt wurde.

Diesmal war sie im Bereich eines Rondells in Höhe der Stralsunder Straße über den Geh- und Radweg gespannt.

Die Polizei Bremen bittet um Hinweise zu den Tatverdächtigen unter Telefon 0421 / 362 – 3888 (Kriminaldauerdienst) und in dringenden Fällen sowie bei verdächtigen Beobachtungen über den Notruf 110. (sm)



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