Mutmaßlich linke Extremisten verübten einen Farbanschlag auf das Bürgerbüro der AfD in Cottbus.Foto: AfD Brandenburg

Cottbus: Farbanschlag auf AfD-Bürgerbüro – In Vorwoche bereits „FCK AFD“ an Häusern und Synagoge

Epoch Times25. Juli 2018 Aktualisiert: 25. Juli 2018 17:14
Offenbar politisch linke Extremisten hatten einen Farbanschlag auf das AfD-Bürgerbüro in Cottbus verübt. Mit "politischer Auseinandersetzung" habe das nichts mehr zu tun, meint die Landtagsabgeordnete Birgit Bessin.

Cottbus, Montag, 23. Juli: Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD Brandenburg, Birgit Bessin steht vor ihrem Bürgerbüro, welche sie zusammen mit der brandenburgischen Landesgruppe der AfD-Bundestagsfraktion nutzt.

Unbekannte hatten offenbar in der Nacht zuvor einen Farbanschlag auf die Schaufensterfront verübt.

Als das Bürgerbüro vor wenigen Wochen eröffnet wurde, wurden wir mit der unverschämten Frage konfrontiert, ob die AfD hier in Cottbus ein ‚Hetzbüro‘ eröffnen wolle. Nur wenige Wochen später zeigt sich, wie deplatziert diese Frage gewesen ist und von wem Hetze, Hass und Gewalt tatsächlich ausgehen.“

(Birgit Bessin, MdL, AfD)

Man verurteile diese Form des Terrors gegen Andersdenkende. Dies habe mit politischer Auseinandersetzung oder gar demokratischen Werten nichts mehr zu tun, so die Landtagsabgeordnete.

Häuser und Synagoge mit Parolen beschmiert

Bereits in der vergangenen Woche seien nach Aussage der Parlamentarierin in Cottbus „Häuserwände und sogar die Synagoge mit der vulgären Parole ‚FCK AFD‘ beschmiert“ worden.

 

Es zeige sich erneut, „mit welchen asozialen Methoden“ undemokratische Kräfte gegen politische Gegner vorgehen würden.

Die Abgeordnete informierte die Polizei. Es wird ermittelt.

Im März veröffentlichte der „RBB“ eine repräsentative Umfrage, nach der die AfD seit der Landtagswahl 2014 in Cottbus von 10,7 Prozent auf 29 Prozent stieg und damit stärkste politische Kraft wurde. Möglicherweise lag das auch daran, dass zu diesem Zeitpunkt 72 Prozent der Befragten unzufrieden gegenüber der Flüchtlingspolitik waren und 66 Prozent glaubten, dass Cottbus mit der Integration von Flüchtlingen überfordert sei. Befragt wurden 1.000 Wahlberechtigte in Cottbus. (sm)



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