Führende EU-Politiker benutzen marxistische Strategie der Einheitsfront gegen Donald Trump

Von 21. May 2018 Aktualisiert: 21. Mai 2018 22:39
EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte Reportern, dass sich 28 EU-Staats- und Regierungschefs am 16. Mai in Sofia trafen, um über eine "Einheitsfront" gegen Trump zu diskutieren. Eine Analyse der aktuellen EU-Politik von Joshua Philipp

Die Führer der Europäischen Union (EU) bilden unter dem Druck des iranischen Regimes, das sein Atomabkommen mit dem Westen aufrechterhalten will, und angesichts der sich abzeichnenden Handelszölle gegen Europa eine „Einheitsfront“ gegen US-Präsident Donald Trump

Eine Gruppe von 28 EU-Staats- und Regierungschefs traf sich am 16. Mai in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens. Laut Bourse & Bazaar sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk Reportern, dass sie sich trafen, um über eine „Einheitsfront“ gegen Trump zu diskutieren.

Das Treffen fand einen Tag nach dem Treffen der britischen, französischen und deutschen Außenminister mit dem iranischen Außenminister in Brüssel statt, um zu erörtern, wie sie das Iran-Geschäft ohne die Vereinigten Staaten aufrechterhalten können. Der Iran hat die EU unter Druck gesetzt, das Geschäft am Laufen zu halten, und die EU riskiert, einen guten Teil ihres Handels mit dem Iran, in Höhe von 25 Milliarden Dollar zu verlieren, wenn erneut Sanktionen verhängt werden.

Hinter dem Treffen verbirgt sich jedoch möglicherweise etwas Wichtigeres. Die Idee einer „Einheitsfront“ knüpft an eine tiefere, im kommunistischen Denken verwurzelte Strategie an. Die Strategie besteht [historisch] darin, alle Bewegungen oder Organisationen der „Linken“, sich als gleichgesinnt identifizieren zu lassen und unter einem bestimmten [Staats]ziel zusammenzufassen.

Leo Trotzki, ein Führer der Kommunistischen Partei Russlands neben Lenin, beschrieb die Strategie in seinem Pamphlet von 1932: „Was Nun?! Ziel der Einheitsfront wäre: “Die Kommunistische Partei beweist den Massen und ihren Organisationen, dass sie bereit ist, gemeinsam mit ihnen zu kämpfen, und dass sie diese Gruppen in einen gemeinsamen Kampf führt.“

Die Führer der EU schämen sich immer weniger, ihre Liebe zur mörderischen, totalitären Ideologie des Kommunismus zu demonstrieren, die nach verschiedenen Schätzungen fast 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat.

Diese Unterstützung wurde deutlich, als Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, am 5. Mai in Deutschland die 5 Meter große Statue von Karl Marx enthüllte und den kommunistischen Ideologen verteidigte, dessen Werke über kommunistischen Atheismus und Kampf, das 20. Jahrhundert zu einem der blutigsten und gewalttätigsten der Menschheitsgeschichte machten.

Die zerstörerische Ideologie ist auch das Herzstück der sozialistischen Systeme, die sich in ganz Europa durchgesetzt haben. Unter seinen „internationalen“ Interpretationen bescherte er Europa Stalin und Lenin, unter seinen „nationalistischen“ Interpretationen Hitler und Mussolini.

Alle diese politischen Systeme – ob es nun in Gestalt des Kommunismus und der globalen Revolution der Sowjetunion war oder Adolf Hitlers Nationalsozialismus und Arierideologie – basierten auf denselben Vorstellungen von totalitärer Herrschaft, politischer Zensur und kollektivistischen Systemen, die die Menschen „kollektiv“ den Interessen der herrschenden Regime unterwerfen sollten.

Indem sie sich auf die „Einheitsfront“ berufen, zeigen die Staats- und Regierungschefs der EU das System auf, das sie repräsentieren. Indem sie eine Politik des Mikro-Level-Governance (minimale Selbstbestimmung) und der politischen Zensur betreiben und den Staat direkt in die Wirtschaft einbinden, zeigen sie ihre Affinität zu diesen gescheiterten sozialistischen Systemen.

Übersetzung und Bearbeitung (al)

Erschienen in der englischsprachigen EpochTimes:

EU Leaders Invoke Marxist Strategy In Forming a ‘United Front’ Against Trump

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