An den Küsten Griechenlands stürmt es heftig.Foto: iStock

Schwerer Herbststurm in der Ägäis: Stromausfall in Athen, Zivilschutz in Alarmbereitschaft

Epoch Times27. September 2018 Aktualisiert: 27. September 2018 17:38
Ein Mittelmeer-Hurrikan bereite große Probleme in der Ägäis und im Ionischen Meer. Der Sturm sorgte bereits Schwiegkeiten in Athen.

Den zweiten Tag in Folge haben stürmische Winde erhebliche Probleme im Fährverkehr in der Ägäis und im Ionischen Meer verursacht. Fast alle Fähren, die die Verbindungen zwischen dem Festland und den Inseln herstellen, sind am Donnerstag in den Häfen geblieben.

Hunderte Bäume stürzten um. Der Strom fiel in vielen Stadtteilen Athens für mehrere Stunden aus. Stellenweise erreichten die Böen die Windstärke zehn von zwölf.

Alle Schulen im Süden Griechenlands bleiben am Freitag geschlossen, wie das Staatsradio ERT berichtete. Der Zivilschutz wurde in Alarmbereitschaft versetzt, hieß es.

Meteorologen teilten mit, dass sich eine Art Hurrikan zwischen Sizilien und der griechischen Halbinsel Peloponnes gebildet hat und sich langsam ostwärts bewegt. Es werden Winde der Stärke zwölf in den kommenden zwei Tagen erwartet.

Die sogenannten Medicanes (Mediterranean Hurricanes – zu Deutsch: Mittelmeer-Hurrikane) sind tropensturm-ähnliche Phänomene, die selten im östlichen Mittelmeer registriert werden, sagten Meteorologen im Staatsfernsehen. Mit einer Wetterbesserung rechneten die Meteorologen von Sonntag an. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion