Deutschlands Volleyballer kassierten die zweite Niederlage bei der WM.Foto: Andrzej Grygiel/dpa

Live-Stream Heute Volleyball WM: Deutschland gegen Kanada um 20:15 Uhr

Epoch Times14. September 2014 Aktualisiert: 14. September 2014 18:15

Der Olympiasieger war für Deutschlands Volleyballer eine Nummer zu groß, ihr Medaillentraum lebt bei der Weltmeisterschaft in Polen aber weiter. Spannender kann ein Spiel am letzten Spieltag der Gruppe F nicht sein. Mit Deutschland und Kanada treffen zwei direkte Konkurrenten um Platz drei aufeinander und kämpfen um den letzten Platz, der die Teilnahme an der nächsten Runde sicherstellt. Der DVV-Auswahl hat in diesem Duell allerdings die bessere Ausgangsposition. Es reicht ein Punkt, um sich für Runde drei zu qualifizieren. Diese Partie startet heute Abend um 20:15 Uhr.

Volleyball WM 2014 im Live-Stream: Alle Deutschland-Spiele online sehen

Im TV gibt es leider keine Berichterstattung der Volleyball-WM und maximal eine kurze Erwähnung in den Sportnachrichten. Dennoch bekommt ihr die Möglichkeit, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Volleyball WM live sehen zu können.

Sportdeutschland (sportdeutschland.tv) zeigt alle Spiele der Volleyball WM im Live-Stream kostenlos. Schaltet zum entsprechenden Spiel ein, um zu erfahren, wie sich die DVV-Auswahl gegen die weltbesten Volleyballer schlägt. Hier geht es direkt zum Stream.

Keine Chance gegen Russland – Volleyballer verlieren 0:3

Der Olympiasieger war für Deutschlands Volleyballer eine Nummer zu groß, ihr Medaillentraum lebt bei der Weltmeisterschaft in Polen aber weiter.

Die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen verlor gegen den Titelfavoriten Russland klar und leistungsgerecht mit 0:3 (17:25, 18:25, 24:26) und kassierte die zweite Niederlage im achten Spiel des Turniers. Dennoch reicht dem Olympia-Fünften am Sonntag im letzten Spiel der Zwischenrundengruppe F gegen Verfolger Kanada schon eine 2:3-Niederlage, die in der Tabelle einen Punkt bringen würde, um Rang drei zu sichern und in die dritte Runde einzuziehen.

Kanada lag vor der Partie mit zehn Punkten zwei Zähler hinter den Deutschen (12) auf Rang vier, der am Ende der Zwischenrunde das Aus bedeutet. Russland (17) sowie der Gruppenerste und Titelverteidiger Brasilien (18) haben das Weiterkommen in die nächste Runde bereits sicher, in der es kommende Woche um den Halbfinaleinzug geht. Dort will dann auch die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) dabei sein, um im Rennen um die erhoffte Medaille zu bleiben.

Vom ersten Aufschlag an war in der Spodek Arena zu spüren, dass sich das Team nach dem glanzvollen 3:1-Sieg gegen Bulgarien viel vorgenommen hatten. „Wir spielen gerne gegen Russland. Die haben vorher einen Reisetag, das ist der richtige Tag und der richtige Moment für uns“, hatte Heynen vor der Partie zuversichtlich erklärt. Denn während der Weltranglisten-Zweite vom 200 Kilometer entfernten Breslau anreisen musste, blieben den Deutschen solche Strapazen am Spielort Kattowitz erspart.

Zudem hatten sie die Russen bei den vergangenen vier Vergleichen zweimal geschlagen, unter anderem mit 3:0 zum Auftakt der EM 2013 – ebenfalls in Polen. Ein gutes Omen war das aber nicht. Denn die deutschen Spieler wirkten schon nach wenigen Ballwechseln verkrampft. Zwar überzeugten sie mit einer starken Annahme, die Blockabwehr und die Angriffsaktionen offenbarten aber Schwächen.

Dagegen traten die Russen um ihren 2,18 Meter großen Superstar Dmitriy Muserskiy aggressiv und konzentriert auf. Mit knallharten Aufschlägen und guten Blocks setzten sie den Gegner immer wieder unter Druck. Zudem erwischte DVV-Star Georg Grozer, beim russischen Champions-League-Sieger Lokomotiv Belgorod Vereinskollege von Muserskiy, nicht seinen besten Tag.

Auch im zweiten Satz ließen sich die Russen nicht beirren, zeigten weiterhin Volleyball auf höchstem Niveau und profitierten auch vom schwachen deutschen Angriff. Der EM-Sechste war zwar beim 1:0 erstmals in der Begegnung in Führung gegangen, geriet aber früh wieder in Rückstand. Erst im dritten Durchgang gelang es dem tapfer kämpfenden Team von Heynen, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Sie hielt den Satz bis zum Schluss offen, musste sich dann aber doch der größeren Qualität des Gegners ergeben.

Alle Deutschland-Spiele im Überblick

Deutschland – China, Mittwoch, 10. September:  3:0

Deutschland – Bulgarien, Donnerstag, 11. September: 3:1 

Deutschland – Russland, Samstag, 13. September, 0:3

Deutschland – Kanada, Sonntag, 14. September, 20:15 Uhr 

(dpa/mz)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion