Krankenstand war im März höher als üblich – Wer sonst mit Schnupfen zur Arbeit ging, blieb zu Hause

Epoch Times3. August 2020 Aktualisiert: 4. August 2020 10:43
Aufgrund von Husten, Schnupfen und ähnlichen Symptomen haben sich im März zwei Prozent der Arbeitnehmer krankschreiben lassen - so viele wie lange nicht. Im Mai und Juni gab es hingegen weniger Kranke als im Vorjahr.

Die Zahl der Krankmeldungen ist während der Corona-Pandemie gestiegen: Der Krankenstand lag im März bundesweit bei 7,1 Prozent, wie die KKH Kaufmännische Krankenkasse am Montag mitteilte.

Im Vorjahresmonat habe er 5,6 Prozent betragen. Vor allem bei den Frauen registrierte die KKH nach eigenen Angaben einen Höchststand, insbesondere in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Spitzenwerten von rund zehn Prozent.

Grund für die hohe Zahl an Krankmeldungen waren demnach vor allem Erkältungskrankheiten: Aufgrund von Husten, Schnupfen und ähnlichen Symptomen hätten sich im März zwei Prozent der Arbeitnehmer krankschreiben lassen – so viele wie lange nicht.

Im März 2019 waren es demnach nur gut halb so viele. Am meisten von Atemwegserkrankungen betroffen waren Mitarbeiter in der Kinderbetreuung und -erziehung sowie Alten- und Krankenpfleger beziehungsweise Krankenschwestern.

Die Zahlen lassen laut der Krankenkasse vermuten, dass in der Pandemie-Hochphase viele Arbeitnehmer bei Corona-ähnlichen Symptomen daheim geblieben seien.

Mit den Lockerungen sank auch der Krankenstand

Mit zunehmender Lockerung der Corona-Regeln sank demnach auch der Krankenstand wieder deutlich, im Mai und Juni war er sogar etwas niedriger als in den Vorjahresmonaten.

Die KKH verzeichnete für das erste Halbjahr 2020 insgesamt 523 Krankschreibungen von Arbeitnehmern aufgrund einer Corona-Infektion beziehungsweise eines Verdachts darauf.

Am meisten betroffen waren nach Angaben der Kasse Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Helfer und Fachkräfte in Pflege-, Alten- und Behindertenheimen. Dort sei der coronabedingte Krankenstand mit jeweils 0,1 Prozent am höchsten gewesen.

Im Durchschnitt sei bei 0,02 Prozent der KKH-versicherten Arbeitnehmer Corona diagnostiziert worden oder es habe ein Verdacht vorgelegen. Die Krankheitsdauer lag demnach bei durchschnittlich 12,4 Tagen, die längste Corona-bedingte Krankschreibung bei 34 Tagen.

Zugleich stieg die Zahl der psychischen Erkrankungen deutlich an. Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnet die KKH dazu rund 26.700 Fälle von Krankmeldungen, im Vorjahreszeitraum waren es rund 14.600. Die KKH hat rund 1,7 Millionen Versicherte. (afp)

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