Siemens-Chef: Nachgeben bei Kohleprojekt hätte Siemens-Pleite riskiert

Epoch Times23. Januar 2020 Aktualisiert: 23. Januar 2020 8:34
Bei der in die Kritik geratenen Siemens-Zulieferung für eine Kohlemine in Australien ging es laut Konzern-Chef Joe Kaeser nicht nur um die Einhaltung des reinen Vertrags. Wie er am Randes des Weltwirtschaftsgipfels sagte, sei die Existenz der Firma bedroht gewesen.

Siemens-Chef Joe Kaeser hat den 18-Millionen-Euro-Auftrag für das umstrittene Kohlenminenprojekt in Australien mit der Existenz von Siemens verknüpft.

Es habe eine „nichtlimitierte Schadenersatzpflicht bei einseitiger Kündigung“ bestanden, sagte Kaeser am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos der „Welt“ (Donnerstagausgabe). Daher handele es sich nicht nur um einen vergleichsweise kleinen Auftrag für Zugsignalsteuerung.

Es habe das Risiko einer „nicht bezifferbaren Schadenersatzpflicht“ gedroht, sagte Kaeser. Der Konzernchef hat bisher das Festhalten an dem Vertrag mit der notwendigen Glaubwürdigkeit und Vertragstreue begründet

Der Siemens-Chef wörtlich: „Wäre es vielleicht mein Unternehmen gewesen, mein Geld, meine potenzielle Pleite, hätte ich gesagt: fein, lasse ich es darauf ankommen.“ Er habe aber eine Verpflichtung für den Konzern.

Das hohe Risiko sei auch durch ein externes Gutachten belegt worden. Er persönlich hätte das Projekt „wahrscheinlich sogar bei 180 Millionen Euro zurückgegeben“, sagte Kaeser.

Die Beteiligung von Siemens an dem riesigen Kohleminenprojekt des indischen Adani-Konzerns in Australien sorgt seit Längerem bei Umweltschützern für heftige Kritik. Klimaschützer und Aktivisten von „Fridays for Future“ haben bei der anstehenden Siemens-Hauptversammlung am 5. Februar Proteste angekündigt. (dts)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]