Gefälschte Studien liefern was politisch erwünscht ist

Realität in Wissenschaft und Marktforschung: Geliefert wird, was politisch erwünscht ist und Folgeaufträge sichert. Die nicht selten von Bundesministerien beauftragten Studien seien oft „hingefetzte Gesinnung statt Wissenschaft“ und viele Universitäten würden „willfährig zuliefern“, kritisiert Alexander Wallasch.

Der „Spiegel“ will zukünftig nur noch Studienergebnisse bekannt geben, bei denen er „tiefere Einblicke in die tatsächlichen Abläufe der Ergebnissermittlung“ hat, wozu gehöre, welche Unternehmen an der Studie beteiligt waren und wer für die Befragung verantwortlich ist.

Grund hierfür sei eine vorangegangene Spiegel-Recherche bei der deutlich wurde, dass viele Befragungen in der Marktforschung gefälscht sind.

Das Spiegel-Team hatte Zehntausende E-Mails, Fragebögen, Anweisungen für Interviewer, Quotenpläne und Datensätze ausgewertet, hat mit Menschen gesprochen, die früher in Unternehmen der Marktforschung tätig waren oder es noch sind.

Was sie dabei herausfanden, war schockierend, wenn auch wenig überraschend:

In der Branche wird zuweilen planmäßig manipuliert.“

Das betreffe auch große, seriöse Markt- und Sozialforschungsunternehmen, heißt es. Zum einen denken sie sich Umfragen und Interviews nur aus, wie am Beispiel des ehemaligen Marktforschers  Martin Thörung aufgeführt, zum anderen werden diese wiederum von Universitäten mit falschen Informationen beliefert. 

Studien im Dienste einer politischen Agenda

Alexander Wallasch bringt es bei Tichys Einblick auf den Punkt:

Der Staat subventioniert Studien. Die beauftragten privaten Studienmacher wissen um die gewünschten Ergebnisse, fälschen ihre Umfragen und liefern eine Interpretation, die keine kritischen Fragen mehr offen lassen soll.“

Auch die Autoren von Tichys Einblick  haben in den letzten Jahren viele einflussreiche Studien gelesen und haben feststellen müssen: „schlampig gearbeitet, wissenschaftlich zweifelhaft, politisch subventioniert, auf anrüchige Weise manipulativ, streckenweise einer politischen Agenda folgend, die den beteiligten Soziologen, Pädagogen, Statistikern und sonstigen Akteuren eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste.“

Die nicht selten von Bundesministerien beauftragten Studien seien oft „hingefetzte Gesinnung statt Wissenschaft“ und viele Universitäten würden „willfährig zuliefern“. Allen voran die Universitäten Leipzig und Bielefeld.

Als Beispiel gibt Wallasch eine Umfrage im Zusammenhang mit Flüchtlingen an. Hier habe man mit gefälschten Interviews um zwei Prozent geschummelt. Damit wurden aus 74 Prozent Flüchtlingen ohne berufliche oder höhere Ausbildung plötzlich nur noch 72 Prozent.

Der Unterschied in den gefälschten Zahlen sei zwar nicht groß, aber immerhin lasse sich damit schon ein Trend erfinden, den „folgsame Medien“ dann sofort aufgriffen und Schlagzeilen entstünden wie: „Immer mehr gut ausgebildete Flüchtlinge kommen nach Deutschland“. Das sei zwar eine Fake-News, fährt Wallasch fort, „aber wen stört’s noch, wenn es so jedem Beteiligten Recht ist?“

Geliefert wird also, was politisch erwünscht ist und Folgeaufträge sichert.

Eingeschworene Gemeinschaft

Schaue man sich die Verantwortlichen solcher Studien genauer an, entdecke man Reisende quer durch gewisse Stiftungen und zuliefernde Universitäten. „Eine eingeschworene Gemeinschaft Studienerzeugender Geisteswissenschaftler mit Querverbindungen hinein bis in die sozialdemokratischen Ministerien – dort, wo die ganz dicken Honigtöpfe bereitgestellt sind“, schreibt Wallasch.

Thorsten Mann geht in einem Gastbeitrag auf Epoch Times der Sache noch tiefer auf den Grund. Deutlich dabei wird, dass es nicht allein um die „Honigtöpfe“ geht, sondern dass eine bereits Jahrzehnte andauernde rotgetünchte Ideologisierung alle relevanten Institutionen der Gesellschaft durchdringt und objektive Forschung deshalb unmöglich macht. Er schreibt:

Als Folge der 68er-Revolte und ihres „Marschs durch die Institutionen“ herrscht an vielen Universitäten der westlichen Welt inzwischen ein ideologisches Klima, das für selbständig denkende Menschen nur schwer zu ertragen ist und das in vielen Fachgebieten eine objektive Forschung nahezu unmöglich macht.

Dies hat zur Folge, dass redlich arbeitende Wissenschaftler, die sich der objektiven Wahrheitsfindung statt der sozialen Revolution verschrieben haben, inzwischen befürchten müssen, ihre Finanzierung zu verlieren oder sogar ihre Karriere aufs Spiel zu setzen, wenn sie sich den vorgegebenen „gesellschaftsrelevanten“ Dogmen zum Beispiel auf dem Gebiet der Medizin, der „Klimatologie“ oder der sogenannten „Genderforschung“ widersetzen.

Sogar von Politologen wird inzwischen ganz selbstverständlich erwartet, dass sie über ein „soziales Gewissen“ verfügen sollen, was nichts anderes bedeutet, als dass ihre Arbeit der ideologisch verordneten Zielsetzung einer globalsozialistischen Gesellschaftsordnung zu entsprechen habe.

(mcd)

Mehr dazu:

Die heutige Lage der Wissenschaft: Eine objektive Forschung ist nahezu unmöglich

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